In der Folge kamen sowohl Lundqvist, als auch sein Team immer besser ins Spiel. Der Torwart wirkte immer sicherer und Brady Skjei konnte die Rangers erstmals in dieser Saison in Führung bringen. Im Schlussabschnitt erhöhte Mika Zibanejad auf den Endstand von 2:0.
"Wir wollten ein gutes Spiel liefern. In den ersten beiden Spielen ging es die ganze Zeit hin und her gegen zwei Gegner, die immer zum Tor ziehen wollen, und das ist riskant" analysierte Lundqvist nach dem Spiel. "Heute haben wir eher unseren Stil gespielt. Wir hatten mehr Kontrolle und haben unsere Geschwindigkeit genutzt, wenn sich eine Möglichkeit geboten hat. Für mich waren ein paar Saves mehr genug. Ich musste nicht acht oder neun Glanzparaden auspacken. Es war großartig hier zu gewinnen und so zurückzukommen."
Endlich hatten die Rangers einen Sieg eingefahren. Endlich war ihr Star wieder da, der in der Begegnung gegen die Canadiens 34 Schüsse stoppte und damit den 62. Shutout seiner Karriere holte. Für Lundqvist war es noch kein perfektes Spiel, er machte aber einen deutlich besseren Eindruck, als noch gegen die Maple Leafs und erinnerte wieder daran, warum man ihn den "King" nennt.
"Er hat das gemacht, was wir von ihm gewohnt sind", lobte Trainer Alain Vigneault. "Er gibt uns eine Chance und macht den wichtigen Save wenn nötig. Das hat er heute gezeigt."
Die Rangers brauchen Lundqvists Rückhalt dringend, wenn sie sich in der starken Metropolitan Division wieder für die Playoffs qualifizieren wollen. Den nächsten Schritt dafür, können sie am Dienstag gegen die St. Louis Blues machen. Auch Lundqvist wird diese Chance ergreifen wollen, um allen zu beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört, dass seine Tage als einer der besten Torhüter der Welt noch nicht gezählt sind.