Ottawas Trainer D.J. Smith war die Enttäuschung über den verschenkten Punkt deutlich anzumerken. "Das ist die NHL. Sobald man den Fuß auch nur ein klein wenig vom Gaspedal nimmt, passiert genau das", sagte er. "Es waren noch neun Minuten zu spielen und wir haben uns bei eigenem Powerplay einen Konter eingefangen. Drei Minuten vor Schluss wollten wir unter allen Umständen einen Spielzug riskieren und wieder landete der Puck bei uns im Netz. Dabei hätten wir zu diesem Zeitpunkt gar kein viertes Tor gebraucht. In diesen beiden Situationen hat uns die nötige Reife gefehlt, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden", erläuterte der Coach.
Torhüter Mads Sogaard, der diesmal als Starter den Vorzug vor Kevin Mandolese erhalten hatte, zeigte sich ebenfalls selbstkritisch. "Wir hätten das Ganze erfolgreich zu Ende bringen müssen. Leider haben wir zu viele gegnerische Chancen zugelassen", bemängelte er. Vor allem der späte Ausgleich durch Kane wurmte ihn mächtig. "Ich bin der letzte Mann in der Defensive, also muss ich alles dafür tun, um den Puck zu halten. Es ist mir jedoch nicht gelungen. Deshalb werde ich im Training noch härter arbeiten", betonte der Schlussmann.
Die Senators hatten Sogaard am 9. Februar aus ihrem AHL-Farmteam Belleville hochgezogen, da mit Anton Forsberg und Cam Talbot beide Stammtorhüter ausgefallen waren. Gegen die Blackhawks absolvierte er sein zweites Match von Beginn an seit seiner Beförderung und brachte es auf 28 Saves.