Der Utah Mammoth hat trotz eines 0:2-Rückstands am Ende einen 5:2-Heimsieg am Mittwochabend im Delta Center gegen die Buffalo Sabres gefeiert. In einem besonderen Spiel für den deutschen Flügelstürmer JJ Peterka, der auf seinen Ex-Klub traf, ragte dieser mit einem Tor und einem Assist (1-1-2, +2, drei Torschüsse, 13:43 Minuten Eiszeit) heraus.
Peterka löst den Knoten und entscheidet das Spiel
„Der Glaube in uns ist groß. Wir geben niemals auf. Wir wissen, wie gut wir in der Offensive spielen und dass wir zurückkommen können, wenn wir hinten liegen“, sagte Peterka. „Es geht darum, an sich selbst zu glauben.“
Dieser Glaube wurde auch durch einen starken Start der Sabres nicht erschüttert: Doppelpacker Isak Rosen hatte Buffalo mit 2:0 in Führung gebracht (6., 27.) und bei den Gästen Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg geschürt.
„Wir haben gut gespielt, wenn auch nicht über das komplette Spiel. In den ersten zwei Dritteln haben wir ein wenig Nerven gezeigt“, so Utahs Trainer Andre Tourigny.
Ausgerechnet Mammoth Verteidiger Nick DeSimone, der in East Amherst im US-Bundesstaat New York, nur 20 Kilometer nordöstlich vor den Toren von Buffalo geboren wurde, sorgte für den Anschluss und die Wende in diesem Spiel (31.). „Das war fantastisch, weil er von dort kommt“, grinste Peterka. „Es war schön zu sehen, dass er getroffen hat.“
Peterka selbst sollte im dritten Drittel gegen seinen Ex-Klub groß herauskommen und den Unterschied machen. In einer unwiderstehlichen Einzelaktion nur 52 Sekunden nach Wiederbeginn befreite sich der 23-jährige Münchner aus den Fängen seiner Bewacher, fuhr einen großen Bogen in den Slot und traf über den linken Innenpfosten zum 2:2 (41.).




















