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Für die Tampa Bay Lightning kam die Unterbrechung der NHL für die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 zur Unzeit. Zwischen dem 1. Januar und dem 5. Februar hatten sie 14 von 16 Spielen (14-1-1) für sich entschieden. Kein anderes Team der Liga konnte in diesem Zeitraum eine bessere Bilanz vorweisen. Wenn der Spielbetrieb am Mittwoch wieder aufgenommen wird, grüßt das Team aus Florida von der Spitze der Atlantic Division und der Eastern Conference.

Verteidiger J.J. Moser ist überzeugt davon, dass die Lightning heiß bleiben und an die Erfolgsserie zwischen Jahresbeginn und Anfang Februar anknüpfen werden. „Ich glaube nicht, dass unser Team den Rhythmus verloren hat. Wir haben eine Kultur herausgebildet, die auf Beständigkeit fußt. Daran wird sich nicht ändern, ganz gleich, ob wir eine Pause hatten oder nicht“, gab der Schweizer am Dienstag nach dem Training zu Protokoll.

Moser dürfte mit zusätzlichem Selbstvertrauen aus Italien nach Tampa zurückgekehrt sein. Bei Olympia zählte der 25 Jahre alte Bieler zu den besten Spielern der Schweiz. Er bildete über weite Strecken des Turniers zusammen mit Roman Josi von den Nashville Predators das erste Verteidigerpaar der Nati. Mit vier Punkten (ein Tor, drei Assists) aus fünf Spielen landete er in der Scorerwertung der Schweiz auf einem geteilten zweiten Platz.

„Es war cool, dass ich diese Erfahrung machen konnte und ein Teil von Olympia war. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben. Es hat unheimlich Spaß gemacht. Gegen Kanada in Bestbesetzung zu spielen, war eine ganz besonderes Erlebnis“, resümierte Moser.

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