McDavidDraisaitl1120

Die Bilanz der Edmonton Oilers sieht nach zwei Siegen in Folge mit jeweils dem Siegtreffer durch Leon Draisaitl wieder etwas besser aus. Mit 12-10-0 belegen sie den vierten Platz in der Pacific Division und den ersten Wildcard-Platz in der Western Conference. Zufrieden sein können sie damit in Edmonton aber noch nicht.

Besonders wenn es nicht läuft, stellt sich für Trainer Jay Woodcroft die Frage, ob es sinnvoll ist, seine beiden Top-Scorer Draisaitl und Connor McDavid in einer Sturmreihe aufzubieten oder getrennt in zwei, um mehr Tiefe zu generieren.

FLA@EDM: Draisaitl verwertet Doppelpass in OT

"Die letzten zwei Spielen haben wir mit beiden zusammen (in einer Reihe) begonnen", erzählt Woodcroft. "Viel Zeit spielen sie zusammen, andere Zeiten spielen sie getrennt. Das ist Teil davon, was uns zu einem gefährlichen Team macht."
Woodcroft äußert sich am Dienstag, wann er McDavid und Draisaitl zusammenspielen lässt und wie das im Vergleich zu seiner Zeit in Detroit war, als die Red Wings Henrik Zetterberg und Pavel Datsyuk in dieselbe Reihe stellten. Woodcroft war von 205 bis 2008 drei Spielzeiten lang im Trainerstab der Red Wings, einschließlich beim Stanley-Cup-Sieg 2008.

Zetterberg-Datsyuk

"Es war in Detroit eine ähnliche Situation. Es geht darum Siege zu schaffen und Konstanz in unserem Spiel herzustellen", erläutert er. "Das heißt wir versuchen herauszufinden, wie wir das erreichen können. Wenn wir der Meinung sind, dass wir bessere Chancen haben, wenn sie zusammenspielen, dann werden wir sie zusammenspielen lassen. Wenn nicht, dann nicht. Wir haben zwei Auswärtsspiele gegen die Devils und Islanders verloren, wo wir keine Wege gefunden hatten, die Spiele zu gewinnen, so dass wir der Meinung waren, etwas ändern zu müssen. Und als sie zusammengespielt haben, wurden Wege gefunden zu gewinnen."