In der vergangenen Spielzeit stand Benn lediglich 16:48 Minuten im Schnitt auf dem Eis, sammelte 0,56 Punkte pro Spiel (46 in 82 Spielen) und setzte 182 Torschüsse ab. Ein Jahr zuvor betrug seine Punktausbeute 0,67 Punkte pro Spiel, was einen Trend erkennen lässt, der nicht für ihn spricht.
"Ich habe mit Jamie gesprochen. Er weiß, dass er mehr abliefern muss", betonte Gaglardi im Gespräch mit TSN. "Ich habe mich nach dem Saisonende mit ihm getroffen. Er weiß, was er zu tun hat. Die von mir angesprochenen Jungs wissen alle, dass sie mehr bringen müssen."
In Dallas fragen sich viele, ob Benns körperliche Leistungsfähigkeit langsam nachlässt oder ob es andere Gründe sind, die seine Werte haben absinken lassen. Als Ursache für die Krise des Kapitäns werden auch die grundsätzlichen Offensivprobleme der Stars genannt.
Die alles entscheidende Frage ist deshalb: Wie geht es mit ihm jetzt weiter? Der neue Trainerstab könnte einen großen Einfluss auf die Leistungen von Benn und dessen Mitstreiter haben. Das weiß auch der Eigentümer, der große Hoffnungen auf die veränderte Ansprache durch DeBoer legt. "Man hofft natürlich, dass ein kleiner Wechsel an der Spitze, eine andere Stimme und ein paar weitere Verbesserungen etwas bewirken. Wir können einige unserer strukturellen Probleme lösen, vor allem im offensiven Bereich", gab sich Gagliardi zuversichtlich.
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Einen passenden Platz für Benn zu finden, wird allerdings für DeBoer alles andere als einfach. Wenn er der Meinung ist, dass die erste Reihe mit Jason Robertson, Roope Hintz und Joe Pavelski zusammenbleiben sollte und er zu der Überzeugung gelangt, dass der frisch verpflichtete Mason Marchment auf Linksaußen am besten in die zweite Reihe zu Tyler Seguin, Wyatt Johnston oder Denis Gurianov passt, bliebe für den Kapitän lediglich eine Rolle in der dritten Reihe übrig.