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Die Jagd nach Meilensteinen hat in der letzten Saisonphase für die Edmonton Oilers keine Priorität. Das hob Kapitän Connor McDavid am Freitag nach der Trainingseinheit hervor. "Diese Dinge sind zwar ganz nett, aber darauf legen wir nicht unseren Fokus. Für uns zählt in erster Linie, dass wir unser Spiel weiterentwickeln und es dorthin bringen, wo es bis zu den Playoffs sein muss. Wenn dabei besondere Sachen passieren, passieren sie eben", sagte er.

McDavid hatte am Mittwoch beim 4:3 n.V. gegen die Arizona Coyotes sein 60. Saisontor markiert. Es war das erste Mal in seiner Laufbahn, dass er diese Marke in einer Spielzeit erreichte.

ARI@EDM: McDavid netzt in OT zu seinem 60. hoch ein

Aber natürlich wolle er jedem seiner Teammitglieder dabei helfen, einen Meilenstein zu erreichen. Auf die Frage, ob er schießen oder abgeben würde, wenn er zusammen mit Leon Draisaitl aufs leere Tor des Gegners zusteuern würde, meinte McDavid schmunzelnd: "Ich denke, wir werden uns einig, wenn es soweit ist. Allerdings ist es gar nicht so einfach, das leere Tor zu treffen. Wir haben es schön öfter mal verfehlt."
Nach Ansicht von Zach Hyman denken die meisten Akteure des Teams sowieso nicht groß über Meilensteine nach. "Das ist im Grunde das Geheimnis. Wenn man Spiele gewinnt, kommen spezielle Tore, Assists oder Punkte ganz automatisch", lautete seine These.