Die Shootout-Statistiken gehören derzeit zu den wenigen Zahlen, die den Fans, dem Team und den Verantwortlichen der Franchise aus Arizona gleichermaßen das Herz erwärmen. Von 13 Versuchen schlossen die Aktiven der Coyotes sieben mit einem Tor ab. Das entspricht einer Quote von 53,8 Prozent und ist aktuell der Top-Wert aller 30 NHL-Klubs. Mit seinem verwandelten Penalty im Shootout gegen New York - dem 44. in seiner Laufbahn - setzte sich Radim Vrbata darüber hinaus an die Spitze der ewigen NHL-Bestenliste in dieser Kategorie.
"Wir legen es nicht zwingend auf einen Shootout an. Auf der anderen Seite wissen wir natürlich, dass wir treffsichere Leute haben, sollte es doch dazu kommen", sagte Coyotes-Coach Dave Tippett über die Erfolgsbilanz bei den Penalty-Duellen in dieser Saison.
Wie alle seine Mannschaftskollegen war auch Vrbata erleichtert, dass es nach neun vergeblichen Anläufen endlich wieder mit einem doppelten Punktgewinn geklappt hat. "Den haben wir dringend gebraucht. Noch besser wäre es gewesen, wenn wir schon vor ein oder zwei Wochen mal gewonnen hätten. Zumindest können wir jetzt mit einem besseren Gefühl in die Pause gehen und haben ein paar Tage Zeit, uns neu zu sortieren", meinte der 35-jährige Routinier.
Bester Laune nach dem Triumph gegen die Islanders war Arizonas Goalie Louis Domingue, der diesmal anstelle von Mike Smith das Tor hütete. "Ich wollte heute mir und den anderen Jungs etwas beweisen. Ich habe einen guten Weg gefunden. Die gesamte Truppe vor mir hat natürlich auch klasse gespielt", lautete sein Fazit.
Bereits vor dem ersten Puckwurf der Begegnung gegen die Islanders gab es für Kapitän Shane Doan einen Grund zum Feiern. Er wurde für 1500 Spiele und 400 Tore in der Liga geehrt. Kris King, Senior Vice President of Hockey Operations der NHL, überreichte ihm ein Geschenk. King stand auf dem Eis, als Doan seinen ersten Treffer erzielte. Das war in der Saison 1995-96 für die Winnipeg Jets.