"Man hat immer Auf und Abs in den Playoffs", sagte Rinne. "Natürlich waren die ersten beiden Spiele nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber es ist wichtig sich nicht unterkriegen zu lassen und wieder aufzustehen."
Und wie er aufstand! Am Montag in Spiel 4 fand Guentzel allerdings seinen Meister in der Nummer 35 der Predators. Das Blatt wendete sich. Der junge Stürmer rackerte und ackerte wie gewohnt vor dem Tor, doch dieses Mal fand er keinen Weg vorbei ins Netz.
Bereits im ersten Drittel hatte die Nummer 59 der Penguins gute Möglichkeiten, aber Rinne war zur Stelle. Die Krönung in der 29. Minute beim Stand von 2-1 für die Hausherren. Sidney Crosby zog Richtung Tor, Rinne kam beim Save aus der Position und schon war Guentzel zur Stelle. Der Torhüter gab sich aber nicht geschlagen und hechtete ins Tor zurück. So konnte er den Nachschuss spektakulär abwehren.
"Ich kann es wirklich nicht erklären, es geht alles so schnell", sagte Rinne. "Crosby kam und hat Druck gemacht, plötzlich war ich aus der Position und weitere Spieler kam irgendwie dazu und ich weiß wirklich nicht, was danach passiert ist. Jemand hat ausgeholfen. Aber dann habe ich wie ein Fußball-Torhüter den Save gemacht und es war ein wichtiger Zeitpunkt."
Die Bridgestone Arena feierte ihn danach mit "Pekka, Pekka" Sprechchöre. Selbst in Überzahl 90 Sekunden vor dem Ende blieb Rinne beim letzten Versuch Guentzels ihn zu überwinden der Sieger.
"Rinne hatte einen überragenden Tag", sagte Guentzel. "Es war sicher nicht unser Tag heute, das müssen wir akzeptieren und es im nächsten Spiel besser machen."