Kiprusoff 3 3-2

Große Emotionen am Samstag in Calgary. Vor dem Spiel der Calgary Flames gegen die Pittsburgh Penguins im Scotiabank Saddledome ehrten die Gastgeber ihren ehemaligen Torhüter Miikka Kiprusoff, indem sie seine Trikotnummer 34 feierlich unter das Hallendach zogen und diese in Zukunft nicht mehr vergeben werden. Es folgte ein spektakulärer Auftritt der aktuellen Mannschaft, die aus einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand gegen Sidney Crosby und seine Mitstreiter in der Endphase der Begegnung noch einen 4:3-Sieg machten und die Halle damit ein weiteres Mal zum Beben brachten.

Yegor Sharangovich erzielte 50 Sekunden vor Schluss seinen zweiten Treffer des Tages und sicherte seinem Team den Sieg. Nazem Kadri und Blake Coleman trafen ebenfalls im dritten Drittel für die Flames (30-25-5), die zum ersten Mal seit dem 4. bis 12. April 2022 wieder fünf Mal in Folge gewonnen haben. 

„Das war sicherlich eines der aufregenderen Spiele, an denen ich je teilgenommen habe", befand Kadri, dessen Powerplay-Tor die Halle zum Kochen brachte und das Comeback der Flames einleitete. „So sind wir nun einmal. Wir geben nicht auf“, ergänzte er.

"Das Tor von ‚Naz‘ hat die Halle wieder ins Spiel gebracht, und ich glaube, das hat unser Team entscheidend beflügelt", bestätigte auch Flames-Trainer Ryan Huska.

Vor dem Spiel stand zunächst Flames-Legende Kiprusoff im Mittelpunkt des Interesses. Der Torhüter spielte von 2003 bis 2013 für Calgary und ist der Rekordtorhüter der Flames in Bezug auf Siege (305), Shutouts (41), Gegentore (2,46), Fangquote (91,3 Prozent) und Spiele eines Torhüters (576).

Kiprusoff 3-2

„Natürlich war das ein ganz besonderer Abend für uns alle", sagte Coleman nach dem Spiel. „Jeder freut sich für 'Kipper' und seine Familie, und es ist wirklich cool zu sehen, wie viel Unterstützung er heute Abend erhalten hat und wie viel er dieser Stadt bedeutet hat. Ihn mit einem Sieg zu ehren, ist etwas Besonderes.“

„Das war heute eine riesige Ehre, und es ist mir nicht entgangen, wie einzigartig und besonders das ist", rang Kiprusoff erst einmal nach Worten. „Mein Kopf war irgendwie leer während der Zeremonie. Ich habe einfach den Moment genossen, zugesehen und den Fans bei ihren Gesängen zugehört. Es bedeutet mir sehr viel. Für mich ist das die größte Ehre, die man als Spieler bekommen kann. Ich bin so dankbar dafür."

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