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Gavin McKenna steht bei den Toronto Maple Leafs schon früh in seiner NHL-Karriere im Rampenlicht. Der 18-Jährige, der im NHL Draft 2026 an erster Stelle ausgewählt wurde, hat in seinen ersten neun Spielen bereits Höhen und Tiefen erlebt. Orientierung bietet ihm dabei ein anderer junger Ausnahmespieler: Macklin Celebrini von den San Jose Sharks. Am Montag (7:30 p.m. ET; Di. 1:30 Uhr MESZ) treffen die beiden Top-Talente erstmals in der NHL direkt aufeinander.

Celebrini wurde 2024 ebenfalls als Nummer eins gedraftet und spielt inzwischen seine dritte NHL-Saison. Beim gemeinsamen Sommertraining in Vancouver konnte McKenna den inzwischen 20-jährigen Center aus nächster Nähe beobachten. Dessen Entwicklung beeindruckt ihn nachhaltig.

„Er ist ein junger, sehr talentierter Spieler. Ich konnte das im Sommer beim gemeinsamen Training erleben und sehen, wie hart er arbeitet“, erklärte McKenna. „Es überrascht mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, was er gerade leistet. Er ist unglaublich inspirierend und für mich als Neuling in der Liga ein großer Ansporn.“

Harte Arbeit als Erfolgsrezept

Celebrini untermauert seinen Ruf mit beeindruckenden Zahlen. In der vergangenen Saison erzielte er in 82 Partien 115 Punkte, darunter 45 Tore und 70 Vorlagen. Damit steigerte er seine Ausbeute gegenüber seinem ohnehin starken Rookie-Jahr mit 63 Punkten erheblich.

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Auch in der laufenden Spielzeit knüpfte Celebrini mit elf Punkten aus sechs Begegnungen zunächst daran an. McKenna sieht vor allem dessen Einstellung als Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben viel Zeit auf dem Eis und im Fitnessstudio verbracht. Ich glaube, dass sich diese harte Arbeit unmittelbar auf seine Leistungen auswirkt“, sagte der Maple-Leafs-Stürmer.

Unterschiedliche Voraussetzungen

Während San Jose beim NHL-Debüt Celebrinis noch mitten im Neuaufbau steckte und seinem Top-Talent Zeit geben konnte, stehen die Maple Leafs unter deutlich größerem Erfolgsdruck. Toronto will in die Stanley Cup Playoffs. McKenna muss sich deshalb in einem Umfeld entwickeln, in dem Siege zählen und Fehler schnell kritisch betrachtet werden.

Nach drei punktlosen Spielen zum Saisonstart sammelte der Youngster zuletzt fünf Zähler in vier Partien. Gegen die Buffalo Sabres saß er allerdings zwischenzeitlich auf der Bank. Trainer Jim Hiller habe ihm anschließend versichert, dass dies nichts mit seiner Leistung zu tun gehabt habe, berichtete McKenna. Er vertraue dem Coach und akzeptiere jede Rolle, die das Team von ihm verlange.

NSH@TOR: McKenna schreibt Geschichte und erzielt sein erstes NHL-Tor

Beim 1:4 gegen die New York Islanders am Samstag erhielt McKenna wieder deutlich mehr Eiszeit: 17:56 Minuten. Zudem rückte er wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von John Tavares in die erste Überzahlformation auf.

Keine Karriere verläuft gleich

Tavares, selbst ein früherer Nummer-1-Pick aus dem Jahr 2009, kennt die Vergleiche zwischen jungen Spitzenspielern. Er habe sich einst ebenfalls dafür interessiert, wie sich Steven Stamkos entwickelte. Dennoch müsse jeder seinen eigenen Weg finden. Unterschiedliche Mannschaften, Umfelder und Voraussetzungen machten direkte Vergleiche schwierig.

Für McKenna ist das Wiedersehen mit Celebrini trotzdem etwas Besonderes. „Jedes Spiel ist aufregend. Gegen ihn anzutreten, wird aber besonders sein. Er ist ein außergewöhnliches Talent, und durch unser gemeinsames Training im Sommer sind wir uns nähergekommen“, sagte der 18-Jährige. Für ihn ist Celebrini damit nicht nur ein kommender Gegner, sondern auch ein Vorbild für den eigenen Weg in der NHL.

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