Für die New Jersey Devils geht die Achterbahnfahrt weiter. Erfolge und Enttäuschungen wechseln sich für das Team des Schweizer Trios von Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler munter ab. Nach einem 7:1-Kantersieg gegen die New York Rangers folgte am Samstag eine 2:4-Auswärtsniederlage in der Capital One Arena gegen die Washington Capitals.
„Ich glaube, da kam es einfach auf den Kampfgeist an“, bemängelte Meier. „Sie haben mehr Zweikämpfe gewonnen und sind mehr gelaufen. Wir waren nicht gut genug, um heute zu gewinnen. Das Spiel davor hat uns natürlich ein gutes Gefühl gegeben, aber heute war das über 60 Minuten nicht genug, um zu gewinnen.“
Wie man nicht gewinnt
Die von Meier angesprochene Leistung über 60 Minuten fehlte den Devils. Die ersten 40 Minuten gehörten zum größten Teil den Gastgebern. Zwar brachte Arseny Gritsyuk New Jersey in der elften Minute in Führung, danach spielten bis zur zweiten Drittelpause aber fast nur noch die Capitals.
„Ich weiß nicht, ob wir im zweiten Drittel überhaupt einen Zweikampf gewonnen haben“, kritisierte Devils-Trainer Sheldon Keefe. „Wir haben den Puck verloren, haben niemanden mit Körperspiel gestoppt, waren niemandem im Weg. Da hatten sie Freilauf. Wir hingen in den Seilen, ein Spieler lässt sich überrumpeln und dann hat der nächste ein Problem, weil er seine Position aufgeben muss, um das auszubügeln. Dann endet alles im Chaos.“
Washington drehte das Spiel durch ein Powerplaytor von Ryan Leonard (17.) und Treffer von Rookie Ilya Protas (22.), Dylan Strome (25.) und Boone Jenner (32.) auf 4:1. Das Torschussverhältnis lautete nach 40 Minuten 20:14 zugunsten der Hausherren.




















