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International Ice ist die wöchentliche Serie von NHL.com/de, in der über Spieler mit NHL-Bezug aus den wichtigen europäischen Ligen berichtet wird. Dabei richtet sich der Fokus auf Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

In der PENNY-DEL hat Dominik Kahun vom EHC Red Bull München beim Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings seine Saisontore Nummer vier und fünf geschossen. Bei den Adler Mannheim ist Kapitän Marc Michaelis nach längerer Verletzungspause zurückgekehrt. Und in der Schweizer National League haben die ZSC Lions ihre Erfolgsserie auf zehn Siege aus zehn Spielen ausgebaut, nicht zuletzt dank Dean Kukan, der ein weiteres Mal in Overtime den entscheidenden Treffer erzielte.

Kahun, Rieder und die Red Bulls reagieren auf Derby-Pleite

Tobias Rieder redete am Freitag nach der 1:5-Heimpleite des EHC Red Bull München im bayerischen Derby gegen den ERC Ingolstadt nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir waren heute nicht gut genug. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und nicht richtig ins Spiel gefunden. Jetzt heißt es Mund abwischen. Am Sonntag geht es weiter“, wurde der Angreifer auf der Klubwebseite zitiert.

100926 Dominik Kahun Red Bull Munchen

Zwei Tage später zeigten die Red Bulls ein anderes Gesicht. Bei den Schwenninger Wild Wings landeten sie einen 4:3-Auswärtserfolg. Rieder steuerte einen Assist bei. Noch erfolgreicher war Dominik Kahun, der zum zweiten Mal in der laufenden Saison einen Doppelpack schnürte. Gegen Ingolstadt hatten beide keinen Scorerpunkt zustande gebracht.

Kahun führt mit jetzt fünf Treffern die teaminterne Torjägerliste an. Einen Assist hat er in dieser Spielzeit noch nicht zu verzeichnen. Rieder rangiert bei den Goalgettern mit vier Toren und in der Scorerwertung mit sieben Zählern jeweils an zweiter Stelle bei den Münchnern. In der Tabelle belegen die Red Bulls mit 15 Punkten aus acht Partien den vierten Platz.

Michaelis feiert Comeback, Kühnhackl liefert Vorlage

Die Adler Mannheim haben ihren Kapitän Marc Michaelis wieder. Der Stürmer hatte sich im ersten Saisonspiel verletzt und war danach zu einer Zwangspause von sechs Begegnungen verurteilt. Zusammen mit seinen Teamkollegen erlebte Michaelis das erste perfekte Wochenende der Adler in dieser Spielzeit. Am Freitagabend zeigten die Kurpfälzer den Nürnberg Ice Tigers, wo der Barthel den Most holt und gewannen mit 5:2. Die Vorlage zur 1:0-Führung im zweiten Drittel lieferte Tom Kühnhackl. Dadurch stockte er sein Scorerkonto auf fünf Punkte (zwei Tore, drei Assists) auf. Michaelis ging bei seiner Rückkehr leer aus.

Am Sonntag rangen die Adler in eigener Halle die Straubing Tigers mit 2:1 nieder. Nach den zwei Auftritten mit der bestmöglichen Ausbeute von sechs Zählern steht Mannheim mit 17 Punkten aus neun Spielen an zweiter Position.

Marc Michaelis #56 of the Vancouver Canucks takes a shot during their NHL game against the Calgary Flames at Rogers Arena on May 18, 2021 in Vancouver, British Columbia, Canada. (Photo by Jeff Vinnick/NHLI via Getty Images)"n

Eisbären geben sich keine Blöße

Keine Blöße geben sich im Moment die Eisbären Berlin, die nach wie vor auf die Dienste des verletzten Lean Bergmann verzichten müssen. Am Freitag gab es ein 5:0 daheim gegen die Grizzlys Wolfsburg, am Sonntag folgte ein 3:0 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. Mittlerweile haben die Eisbären die Ice Tigers als Spitzenreiter abgelöst. 20 Punkte aus acht Partien sind für die Berliner verzeichnet.

Für Aufsehen sorgt derzeit deren Schlussmann Jonas Neffin. Fünfmal hütete er in dieser Saison das Tor, viermal feierte er einen Shutout. Seine Fangquote beläuft sich auf sagenhafte 99,2 Prozent. Nur ein einziges Mal musste er bis dato hinter sich greifen. Besonderheit am Rand: Der Goalie spielte 2025/26 noch in der DEL2 bei den Eisbären Regensburg.

ZSC Lions setzen Siegeszug fort

In der Schweiz haben die ZSC Lions ihren Siegeszug in der zurückliegenden Woche mit zwei Erfolgen in der Zusatzschicht fortgesetzt. Beim 3:2 n.V. am Freitag beim HC Lugano machten mit Tim Berni und Dean Kukan zwei frühere Schweizer NHL-Verteidiger als Torschützen auf sich aufmerksam. Berni erzielte das 1:0, während Kukan in der Verlängerung für den Game Winner verantwortlich zeichnete. Sven Andrighetto verbuchte zwei Assists. Denis Malgin gelang eine Vorlage.

Für Kukan war es das zweite Siegtor in der Overtime in Folge. Bereits am 3. Oktober gegen den Lausanne HC (3:2 n.V.) hatte er seinen Farben den Zusatzpunkt gesichert.

Am Samstag setzten sich die Zürcher vor eigenem Publikum mit 5:4 n.V. gegen den amtierenden Meister Fribourg-Gottéron durch. Berni, Kukan und Andrighetto verbuchten dabei jeweils einen Assist.

Malgin nimmt mit 14 Punkten (drei Tore, elf Assists) die Spitzenposition in der Scorerliste seines Klubs ein, gefolgt von Andrighetto mit zwölf Zählern (zwei Tore, zehn Assists). Durch die zehn Siege in zehn Spielen – davon zuletzt drei hintereinander nach Verlängerung – sind für den Tabellenführer aus Zürich insgesamt 27 Punkte registriert.

Bertschy beweist mehrfach seinen Torriecher

Dreimal in zwei Spielen hat Christoph Bertschy von Fribourg-Gottéron seinen Torriecher unter Beweis gestellt. Beim 7:2-Triumph zu Hause gegen den HC Ajoie am Donnerstag vor einer Woche hatte der Angreifer mit seinen Treffern zum 1:0 und 7:2 das erste und das letzte Wort. Beim 4:5 n.V. in Zürich verbuchte er einen Shorthander zum zwischenzeitlichen 3:3. Mit nunmehr sechs Toren ist Bertschy zweitbester Torschütze seiner Mannschaft.

Thürkauf zeigt sich gut aufgelegt

Calvin Thürkauf hat sich bei den beiden Vorstellungen des HC Lugano in den zurückliegenden Tagen ebenfalls als Scorer hervorgetan. Beim 2:3 n.V. im Freitagsheimspiel gegen Zürich markierte er den 1:1-Ausgleich und am Tag danach assistierte er beim Game Winner zum 3:2 in der Arena des EHC Biel-Bienne. Alles in allem sind für Thürkauf fünf Tore und elf Punkte registriert. Beides stellt klubintern die zweitbeste Ausbeute dar.

Hass und Hofmann punkten

Mit Gaetan Haas vom EHC Biel-Bienne und Gregory Hofmann vom EV Zug haben zwei weitere ehemalige Schweizer NHL-Spieler gepunktet. Haas glückte ein Assist bei der Heimniederlage (2:3) gegen Lugano, während Hofmann per Empty-Net-Goal den 3:1-Endstand beim Auswärtssieg am Sonntag gegen den EHC Kloten herstellte.

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