Leon Draisaitl #29 and Connor McDavid #97 of the Edmonton Oilers skate up ice during their NHL game against the Vancouver Canucks at Rogers Arena on October 1, 2026 in Vancouver, British Columbia, Canada. (Photo by Jeff Vinnick/NHLI via Getty Images)

Der Start der Edmonton Oilers in die Saison 2026/27 kann sich durchaus sehen lassen. Aus ihren ersten sechs Saisonpartien nahmen sie elf von zwölf möglichen Zählern und sie punkteten als einziges Team in der Western Conference in jedem ihrer Auftritte. Am Donnerstag gab Leon Draisaitl Einblick in das Erfolgsrezept der Westkanadier, zu dessen Zutaten das Vermeiden von Fehlern zählt.

„Ich glaube, wir schießen uns einfach nicht selbst ins Bein. Wir haben verstanden, dass wir genug Tore schießen werden, und wenn wir die Pannen aus unserem Spiel herausbekommen oder die selbstverschuldeten Fehler, dann haben wir jeden Abend ziemlich gute Chancen zu gewinnen. Man wird nicht immer sein bestes Spiel zeigen, und ich würde wetten, dass ich nicht gegen jede Mannschaft jeden Abend punkte“, so der deutsche Ausnahmestürmer, der in dieser Saison bereits elf Scorerpunkte (vier Tore, sieben Assists) auf seinem Konto hat.

Zudem verwies Draisaitl auf eine verbesserte Defensivarbeit bei den Oilers: „Auch der Torwart muss im richtigen Moment eine Parade zeigen, und das war bisher entscheidend. Insgesamt haben wir die Situation größtenteils unter Kontrolle. Wir versuchen einfach, ein hartes Spiel zu machen – genau die Art von Spiel, die man in den Playoffs braucht.“
Er ist der Ansicht, dass die bisher größte Entwicklung darin besteht, dass sich die Identität der Mannschaft immer weiter festigt. „Ich denke, es geht einfach darum, unsere Identität zu finden – in der Art, wie wir spielen wollen, in der Art, wie wir verteidigen wollen, und in den Details, die damit einhergehen. Und ich glaube, mit der Zeit wird unser System einfach selbstverständlicher und instinktiver. Ja, ich bin schon der Meinung, dass wir schon ein paar Schritte dorthin gemacht haben“, erklärte der 30-Jährige.

Statistisch zeigt der neue Ansatz bereits Wirkung, auch wenn die Stichprobe nach sechs Spielen noch nicht groß ist. Die Oilers erzielten 4,83 Tore pro Spiel und kassierten durchschnittlich 3,00 Tore in dieser Saison gegenüber 3,44 erzielten Toren und 3,23 Gegentoren in der vergangenen Spielzeit.

EDM@LAK: Draisaitl wird von McDavid angespielt und lenkt den Puck gekonnt ins Tor

Verwandte Inhalte