Gavin McKenna TOR on benching

Nach etwa der Hälfte der Spielzeit war die Partie von Gavin McKenna am Donnerstag bereits beendet. Der erste Pick des NHL Draft 2026 wurde von Trainer Jim Hiller nicht weiter eingesetzt. Die Toronto Maple Leafs verloren das Match gegen die Buffalo Sabres mit 4:5 nach Verlängerung.

Eine Begründung, warum McKenna nach 10:20 Minuten im Mittelabschnitt keinen Wechsel mehr bekam, lieferten weder der Spieler noch Hiller. Im Anschluss gab es jedoch ein persönliches Gespräch zwischen dem Trainer und dem Ausnahmetalent. „Natürlich will man spielen“, erklärte McKenna nach dem Morning Skate am Samstag. „Wir hatten ein gutes Gespräch. Jim und ich haben eine gute Beziehung zueinander.“

Der Trainer erklärte aber zumindest, dass es nicht am fehlenden Vertrauen in das Spiel von McKenna mit der Scheibe gelegen habe. Er ergänzte auch, dass jeder im Team im Spiel ohne Puck besser werden müsse und dass das etwas sei, was sie mit der ganzen Mannschaft thematisieren.

NSH@TOR: McKenna schreibt Geschichte und erzielt sein erstes NHL-Tor

„Er hat mir gesagt, dass es nicht mit meinem Spiel zu tun hatte“, gewährte McKenna einen Einblick in das Gespräch. „Das ist natürlich gut zu wissen. Das nimmt einem nichts von seinem Selbstvertrauen und ich weiß es sehr zu schätzen, dass er auf mich zugekommen ist. Ich vertraue ihm. Ich vertraue dem Team. Wenn es das ist, was sie tun wollen, dann bin ich bereit, jede Rolle zu spielen, in der mich die Mannschaft braucht.“

Mit dem Ausfall von John Tavares, der mehrere Wochen aufgrund einer Unterkörperverletzung fehlen wird, ist McKenna gefragt. Beim Spiel gegen die New York Islanders am heutigen Samstag (7 p.m. ET; So. 1 Uhr MESZ) dürfte McKenna in die erste Powerplay-Formation mit Auston Matthews, William Nylander, Kirill Marchenko und Darren Raddysh rücken.

„Gavin und ich hatten eine gute Unterhaltung, so wie wir sie hatten, seit wir uns getroffen haben“, so Hiller. „Er ist ein interessanter Mensch. Ich mag seine Persönlichkeit.“ Auch der Trainer geht davon aus, dass die Zeit auf der Bank dem Selbstvertrauen von McKenna keinen Abbruch getan hat. „Er weiß, wie gut er ist, und er weiß wie großartig er sein wird.“

Die Zeit auf der Bank versuchte McKenna so gut wie möglich zu nutzen. „Ich habe versucht, so viel wie möglich zu lernen. Immer wenn man ein solches Team sieht, mit Veteranen wie Matthews, Tavares oder Nylander, dann kann man viel daraus ziehen.“

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