Forsberg stand 20:59 Minuten auf dem Eis und erzielte den wichtigen 1-1 Ausgleichstreffer in der 13. Spielminute. Er forcierte einen Puckverlust der Ducks in der neutralen Zone, brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel, gab sie an Johansen ab und suchte sich dann den Weg vors Tor von John Gibson. Matt Irwin zog von der blauen Linie ab und Forsberg stand goldrichtig, nachdem er gegenüber Antoine Vermette den nötigen Freiraum verschafft und seine Position verteidigt hatte, um mit dem Rücken zum Tor der schwarzen Hartgummischeibe die entscheidende Richtungsänderung zu geben. Mit seinem vierten Treffer in den diesjährigen Playoffs konnte der Flügelstürmer seine kleine Torflaute von fünf torlosen Spielen in Folge beenden. In den bisherigen elf Playoffpartien seiner Predators war Forsberg an insgesamt neun Treffern beteiligt, nur in drei Begegnungen blieb er ohne Scorerpunkt.
Johansens Gesamtbilanz sieht sogar noch etwas besser aus: Er brachte es auf neun Torvorlagen und traf je einmal in den Playoffserien gegen die Chicago Blackhawks und St. Louis Blues.
Die beiden Stürmer bewiesen nicht erst bei ihrem letzten Auftritt in der Nacht von Freitag auf Samstag, dass sie für das Spiel der Predators unverzichtbar sind. Auch weil sie sich nie zu schade sind, kräftig nach hinten mitzuarbeiten. Ob bei 5-gegen-5, bei Überzahl oder im Penalty Killing Nashvilles Cheftrainer Peter Laviolette kann sich auf sie verlassen.
Das zweite Spiel des Western Conference Finales zwischen den Ducks und Predators findet am kommenden Sonntag im Honda Center von Anaheim statt (7:30 p.m. ET).