In diesem Herbst sind drei der Mannschaften in der NHL, die den Kampf um die Punkte besser als erwartet aufgenommen haben, die New Jersey Devils, Colorado Avalanche und Vancouver Canucks. Die Genannten verpassten in der abgelaufenen Saison klar die Stanley Cup Playoffs, Colorado war sogar mit deutlichem Abstand das punktschlechteste Team in der gesamten Liga.
Wie bei den Devils und den Canucks hat sich der gute Start der Avalanche in die Spielzeit, verbunden mit etlichen Siegen, zuletzt auf einen mühsamen Kampf um jeden weiteren Zähler verlagert. Colorado hat vier seiner letzten sechs Spiele verloren und am Montag nur dank eines Endspurts seine fünfte Niederlage bei den Detroit Red Wings abwehren können. Die Senkrechtstarter aus New Jersey erreichten nur zwei Siege aus ihren letzten acht Partien, wobei sie dreimal in der Verlängerung unterlagen und Vancouver holte nur acht von 20 möglichen Punkte aus seinen letzten zehn Auftritten.
Da liegt die Frage auf der Hand: Nähert sich die Auferstehung wie Phönix aus der Asche bei den Dreien bereits nach einem Viertel der Saison dem Ende? Wohl eher nicht, denn innerhalb der 82 Spiele umfassenden regulären Saison gibt es und wird es immer Rückschläge geben.
Es ist eher im Unklaren, ob die Mannschaften bereits entsprechend gereift sind, das Ruder schnell herumzureißen, um bei der Vergabe der Plätze für die Stanley Cup Playoffs ein Wörtchen mitzureden. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass sich alle drei Teams, trotz der kleinen Krise, noch mittendrin im Geschehen befinden.