Nico Sturm #8 of the Florida Panthers looks on against the Toronto Maple Leafs at Scotiabank Arena on March 13, 2025 in Toronto, Ontario, Canada. (Photo by Michael Chisholm/NHLI via Getty Images)

Am heutigen Freitagabend (8 p.m. ET; Sa. 2 Uhr MESZ; Sky Sport, MySports, NHL.tv) geht es in Spiel 2 des Stanley Cup Finals 2025 im Rogers Place für die Florida Panthers darum, einen 0:2-Rückstand in der Best-of-Seven-Serie zu verhindern. Entsprechend wird es bei den Gästen Anpassungen geben. Nico Sturm sprach mit NHL.com/de über die Stimmung in der Kabine nach der Niederlage in Spiel 1 und seine Chancen, in die Aufstellung zu kommen.

Sturm hält sich für Einsatz bereit

Paul Maurice erklärte auf der Pressekonferenz nach dem Morning Skate vor Spiel 2, dass er keine personellen Veränderungen in seiner Aufstellung vorsieht. Damit muss sich der deutsche Mittelstürmer Nico Sturm weiter in Geduld üben. Der 30-jährige Augsburger nutzte die Trainingseinheit am Morgen, um sich trotzdem auf Betriebstemperatur zu bringen. Zusammen mit den Spielern aus der vierten Sturmreihe und den Healthy Scratches übte er Spielformen und arbeite wie immer auch individuell mit den Skills Coaches an Dingen wie Technik, Zweikampfverhalten oder Hand-Augen-Koordination.

Nico Sturm spricht über Veränderungen bei den Panthers vor Spiel 2 des Stanley Cup Finals 2025

„Ich versuche, jeden Tag alles im Training zu geben, damit ich am Ende des Tages in den Spiegel schauen und zu mir selbst sagen kann, dass ich alles gegeben habe. Dann habe ich mir auch nichts vorzuwerfen. Ich gehe mit der gesamten Situation sehr selbstkritisch um, mache viel Video-Arbeit, arbeite auf dem Eis mit den Trainern, schaue, was ich besser machen kann, um wieder in die Aufstellung zu kommen“, sagt Sturm im Gespräch mit NHL.com/de. „Die Kommunikation (mit Trainer Paul Maurice, d. Aut.) ist immer sehr gut und auch sehr positiv, muss ich sagen. Die Spieler, die nicht spielen, sind immer bereit. Keiner schmollt in der Kabine. Das macht auch gar keinen Sinn, immerhin spielen wir noch Eishockey im Juni und haben als Mannschaft die Möglichkeit, den Stanley Cup zu gewinnen. Für mich ist jeder Tag, an dem ich hier sein darf, ein Genuss.“

Panthers wollen weniger Schüsse zulassen

Nach der Niederlage in Spiel 1 ist die Stimmung in der Panthers-Kabine unverändert gut.

„Wir sind im gesamten Playoff-Run immer gleich mit Niederlagen umgegangen. Wir adressieren das gleich nach dem Spiel und versuchen es, in der Kabine zu lassen“, erklärt Sturm. „In den Playoffs geht es immer Schlag auf Schlag, wenn man das mit sich herumträgt, ist das schwierig. Wir fokussieren uns auf das nächste Spiel.“

Für Spiel 2 will sich Florida trotzdem etwas überlegen und in bestimmten Bereichen anders auftreten.

„Ich fand es untypisch, wie viele Torschüsse wir zugelassen haben. Da werden wir jetzt ein bisschen enger spielen. Wir sind eine Mannschaft, die in den Playoffs nach Niederlagen immer eine Antwort gegeben hat. Ich erwarte also, dass die Jungs heute wieder top rauskommen“, so Sturm. „Unsere DNA wird sich nicht ändern. Wir spielen eigentlich jedes Spiel gleich, unser Stil ist auf sieben Spiele ausgelegt. Schaffen wir das über die gesamte Serie, werden wir als Sieger herausgehen.“

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