St. Louis Blues v Winnipeg Jets

Die Winnipeg Jets scheinen eine Wende vollzogen zu haben. Nachdem sie vor anderthalb Wochen noch das schlechteste Team in der NHL waren und zwischenzeitlich elf Spiele in Folge verloren hatten, kommen sie in den letzten sieben Partien auf eine 5-1-1-Bilanz und verkleinerten den Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Western Conference auf sieben Punkte.

Einen großen Anteil am Aufschwung hat der Schweizer Power Forward Nino Niederreiter. Der 33-Jährige aus Chur hatte seinen Spielstil angepasst, nachdem er an Neujahr ein Spiel als Healthy Scratch verpasst hatte. Seitdem glänzt er insbesondere in der Defensive. So auch beim jüngsten 3:1-Heimsieg gegen die St. Louis Blues, bei dem er beim Stand von 2:0 zu einer spektakulären Rettungstat ansetzte.

Niederreiter verteidigt die Null mit einer spektakulären Rettungsaktion

Als die Blues in der 13. Minute einen 2-auf-1-Konter starteten, war es die Nummer 62 der Jets, die zum Vollsprint über das gesamte Eis ansetzte und im Fallen den Puck von der Linie kratzte.

Ein enorm wichtiger Backcheck also, den auch sein Trainer Scott Arniel goutierte: „Er bleibt dran. Es war eine harte Entscheidung für mich und ihn, und er war sicher nicht glücklich, als er ein Spiel auf der Tribüne saß. Seitdem hat er aber verstanden, wie er jedes Spiel spielen muss. Er arbeitet hart und ist den ganzen Weg zurückgekommen. Er hätte auch ein Tor schießen können, aber er trifft nach dem Pass von Scheifele nur den Pfosten. Er bekommt mehr und mehr dieser Chancen, weil er viel Arbeit reinsteckt und seine Identität gefunden hat.“

Niederreiter kommt nach 48 Spielen auf 18 Scorerpunkte (7-11-18), doch ist es aktuell vor allem seine Arbeitseinstellung und seine aufwändige Defensivarbeit, die ihn unverzichtbar macht.

Winnipeg (20-23-6), der Presidents‘-Trophy-Gewinner aus der Vorsaison, empfängt am Donnerstag (8 p.m. ET; Freitag, 2 Uhr MEZ) den amtierenden Stanley Cup Champion Florida Panthers.

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