TAMPA – Am Dienstagnachmittag war der Kran im Raymond James Stadium eingetroffen, und auf dem Footballfeld herrschte reges Treiben.
Der Bau der Eisfläche für die Navy Federal Credit Union NHL Stadium Series 2026 hatte erst vor 24 Stunden begonnen, doch schon waren Gabelstapler im Einsatz, Lastwagen fuhren rückwärts und es herrschte ein leises Stimmengewirr.
Jahrelange Arbeit, Träume und Pläne, um die utopische Idee eines Outdoor-Spiels in der Hitze Floridas zu verwirklichen, wurden endlich Realität.
„Ehrlich gesagt, ist das ziemlich cool“, sagte Victor Hedman, Kapitän der Tampa Bay Lightning, mit Blick auf das Stadion.
Es sind noch 12 Tage bis zum Spiel der Lightning gegen die Boston Bruins in der Stadium Series am 1. Februar (6:30 p.m. ET; 2.2. 0:30 Uhr MEZ), 12 Tage des Aufbaus, 12 Tage der Wettervorhersagen, 12 Tage der technischen Wunderwerke.
All dies wird in dem vielleicht gewagtesten Freiluftspiel gipfeln, das die NHL jemals veranstaltet hat.
„Es wird ein Traum wahr“, fuhr Hedman fort.
Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit Jahren.
Aus diesem Grund wurden zwei mobile Kühlaggregate hierher transportiert – genau wie beim Discover NHL Winter Classic 2026, das am 2. Januar in Miami stattfand –, um den zusätzlichen Bedarf einer im Freien errichteten Eisfläche an einem Ort mit der potenziellen Hitze und Luftfeuchtigkeit Floridas zu decken.
Derek King, Vizepräsident für den Betrieb der NHL-Eishockeyanlagen, erinnerte an das All-Star-Spiel 2018 in Tampa, als sie im Park in der Nähe der Benchmark International Arena eine Eisbar im Freien errichteten. Er erinnerte sich, dass es nach dem Spiel einen kleinen Nachmittagsregen gab.
Wie er es ausdrückte: „Da war die Eisbar dahin. Da wir das wussten, war uns klar, dass es einige Herausforderungen geben würde.“





















