Den Utah Mammoth sollte man nie abschreiben. Am Mittwochabend im Delta Center lag das Team aus Salt Lake City schon mit 0:3 und 2:4 zurück, feierte am Ende aber noch einen 5:4-Heimsieg n.V. gegen die Philadelphia Flyers. Möglich machte das unter anderem die grandiosen Auftritte von JJ Peterka und Clayton Keller.
Keller spiegelt das Publikum
„Ich glaube, jeder Zuschauer hat sich heute gut unterhalten gefühlt“, sagte Mammoth-Trainer Andre Tourigny und traf den Nagel damit auf den Kopf. Als Keller bei 2:01 in der Overtime im Slot Stellung bezog, von Dylan Guenther angespielt wurde und per Direktschuss den Siegtreffer erzielte, schien im Delta Center das Dach wegzufliegen. Keller spiegelte diese Stimmung und warf vor lauter Überschwang seinen Schläger ins Publikum.
„Es war großartig. Wir sind drangeblieben, auch als wir nicht gut gespielt hatten, doch wir haben weitergekämpft. So viele Jungs hatten Schlüsselmomente, insbesondere ‚Veg‘, der Paraden gezeigt hat.“
Gemeint ist Torwart Karel Vejmelka (25 Saves, 86,2 Prozent Fangquote), der seiner Mannschaft nach einem Stotterstart auch weiterhin die Möglichkeit auf einen Sieg gab.
Peterka entfacht einen Funken Hoffnung
Nach 30 Sekunden stand es 0:1, nach 4:36 Minuten 0:2 und nach 20:58 Minuten 0:3 - schlechter hätte das Spiel für Utah kaum starten können. Dann aber entfachte der deutsche Flügelstürmer JJ Peterka einen Funken Hoffnung: Mit einer feinen Einzelaktion machte er den Puck scharf und behielt kurz darauf am Torkreis die Übersicht, um die Scheibe aus der Nahdistanz zum 1:3 über die Linie zu drücken (26.). Ein Powerplay-Tor von Lawson Crouse, das auf einem Knie erzielt wurde, verkürzte nur 36 Sekunden später auf 2:3 (27.).



















