Driedger hat keinen Grund sich in den Schatten zu stellen, doch das Lob an seine Mitspieler ist durchaus berechtigt. Zwar liegen die Panthers mit 30,8 zugelassenen Torschüssen pro Spiel auf Rang 18, doch qualitativ hochwertige Versuche müssen sich die Gegner hart erarbeiten und oft lange darauf warten. Wenn der Puck dann beim Torhüter, oder einem der Verteidiger landet, schalten die Panthers schnell um und bringen den Puck nach vorne.
In der Offensive zeigt sich Florida in dieser Saison besonders stark. 3,31 Tore pro Spiel bedeuten den vierten Platz. Angeführt werden sie im Angriff von Jonathan Huberdeau, der mit 42 Punkten (14 Tore, 28 Assists) der zehntbeste Scorer der NHL ist. Ihm folgen Barkov, mit 40 Zählern (14 Tore, 26 Assists), und Carter Verhaeghe mit 33 Punkten, der das Team außerdem mit 17 Toren anführt. Ganze sieben Spieler der Panthers erzielten bereits mindestens zehn Treffer.
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Die starke Platzierung der Panthers galt vor dem Beginn der Spielzeit als alles andere als selbstverständlich. Sie hatten zuvor vier Mal in Folge die Stanley Cup Playoffs verpasst. Vergangene Saison schafften sie es in die Playoff-Qualifikation, scheiterten dort jedoch mit 1:3-Siegen an den New York Islanders. Zudem erschien die Konkurrenz in der neu zusammengestellten Discover Central Division als beachtlich.
Neben Florida hoffen mit den Lightning und den Stars die beiden Finalisten der vergangenen Saison auf einen Playoff-Platz. Dazu kommen die Carolina Hurricanes, die Nashville Predators, die Blue Jackets, die es zuletzt immerhin vier Mal in Folge in die Playoffs schafften und die überraschend starken Chicago Blackhawks.