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Dank Brian Elliott ziehen Flames in die Playoffs

Der Schlussmann, der am Draft-Tag verpflichtet wurde, kam in den letzten 18 Spielen auf eine Bilanz von 15-2-1

von Lisa Dillman @reallisa / NHL.com Redakteurin

CALGARY -- Wie ein Mantra war das Wort 'Fokussieren' in der Kabine der Calgary Flames seit Wochen allgegenwärtig. Ihren Fokus verloren sie am Mittwoch im Spiel gegen die Los Angeles Kings, in dem sie ihren Einzug in die Stanley Cup Playoffs hätten perfekt machen können.

Stattdessen entwickelte sich das Spiel zu einem störenden Nebenschauplatz. Seit Tagen lieferte sich Flames Rookie Matthew Tkachuk eine meist einseitige Wortschlacht mit Kings Verteidiger Drew Doughty. Tkachuk wurde beim vorherigen Aufeinandertreffen wegen eines Ellenbogenchecks an den Kopf von Doughty für zwei Spiele suspendiert.

Die Kings, die um ihre Playoffteilnahme kämpften, verrichteten einen deutliche besseren Job und bezwangen die fahrig agierenden Flames.

Für Tkachuk war es eine weitere Erfahrung in seinem NHL-Leben, und am Freitag, als die Flames im Scotiabank Saddledome auf die San Jose Sharks trafen, präsentierten sich die Flames wieder auf Kurs.

Sie spielten ein giftiges und diszipliniertes Eishockey, bezwangen die Sharks mit 5-2 und sicherten sich zum zweiten Mal in den vergangenen drei Jahren einen Playoffplatz. Calgary trennt nur noch ein Punkt von den in der Pacific Division drittplatzierten Sharks.

Torwart Brian Elliott hat einen großen Anteil daran, dass es in Calgary so gut läuft. Im Spiel gegen die Sharks wehrte er 36 Torschüsse ab.

"Er ist unser wertvollster Spieler, seitdem wir einen solchen Lauf haben", sagte Flames Kapitän Mark Giordano.

In der Tat.

Nachdem die Flames die vergangene Saison als defensivschlechteste Mannschaft abgeschlossen hatten, nahmen sie Veränderungen auf der Torhüterposition vor. Elliott wurde am Draft-Tag von den St. Louis Blues verpflichtet und Chad Johnson, der zu Saisonbeginn mehrere Erfolge feiern konnte, unterschrieb als Unrestricted Free Agent.

Elliott übernahm den Posten als Nummer 1 und kam in seinen letzten 18 Partien auf eine Bilanz von 15-2-1. Elliott wies in der vergangenen Saison den besten Gegentrefferschnitt in der NHL aus. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass er auch in Calgary seine Nische fand. Er benötigte nur etwas Eingewöhnungszeit.

Video: CGY@NYI: Elliott stoppt Alleingang mit Save

Die Sharks verloren zum fünften Mal in sechs Spielen und Schlussmann Martin Jones wurde in der zweiten Pause durch Aaron Dell ersetzt.

"[Elliott] war fantastisch", sagte Calgary Coach Glen Gulutzan. "An ihm lag es, dass wir diese zwei Punkte gewonnen haben. Wichtige Saves. Vor allem, zu Spielende hin, als noch sechs Minuten zu spielen waren, ein klasse Save nach ihrem Treffer."

"Außer Frage, er war der Kerl, dem wir die zwei Punkte zu verdanken haben."

Johnny Gaudreau und Sean Monahan brachten Calgary mit 2-0 in Front. Matt Stajan, Alex Chiasson und mit einem Empty-Netter Sam Bennett trafen ebenso. Zwölf Spieler der Flames erzielten in dieser Saison mindestens zehn Tore, angeführt von Monahan mit 27.

Die Sharks und Flames haben einen gegensätzlichen Saisonverlauf. Am 24. Januar lag San Jose mit 31-16-2 komfortabel auf dem ersten Platz in der Pacific Division. Die Bilanz der Flames, die gerade vier Spiele hintereinander verloren hatten, lautete 24-24-3. Der normalerweise friedfertige Gulutzan wand sich nach der 1-5 Niederlage in Montreal an seine Mannschaft und kritisierte sie heftig.

Auf der Zugreise von Montreal nach Ottawa sprachen sich die Spieler aus und traten mit besten Absichten an. Am 26. Januar sprang ein 3-2 Sieg gegen die Senators heraus.

Fortan, bis zu dem Spiel, in dem Tkachuk einen Ellenbogencheck gegen Doughty landete, erspielten sich die Flames eine Bilanz von 18-3-1, darunter waren zehn Siege in Serie.

"Du kannst einen 10-0 Lauf haben und du kannst in dieser Liga genauso leicht zehn Mal in Folge verlieren", sagte Elliott. "Sie haben etwas geschwächelt und wir haben sehr gut gespielt."

"So wie es momentan läuft, sagt das viel über diese Truppe aus, die selbst an sich glaubt und die sich auch nicht aufgibt, wenn die Fahrt einmal nach unten geht. Wir verrichteten einen guten Job und behielten den Kopf oben. Das war der Schlüssel, mit dem wir die Talfahrt gestoppt haben."

San Joses Vorsprung auf Calgary ist von 13 auf einen Punkt geschrumpft. Am 8. April treffen die beiden Mannschaften zum letzten Mal in dieser Saison aufeinander. Es bleibt bis zum Schluss ein fesselndes Rennen.

"Es gibt kaum einen Unterschied", sagte Sharks Verteidiger Brent Burns. "Ein halber Schritt, eine halbe Sekunde, ein Missverständnis, alles kann ein Spiel verändern und am Ende steht es 5-2."

"Da muss man durch. Wir arbeiten daran, doch es klappt nicht. Wir wissen, dass wir eine großartige Mannschaft haben und wir müssen wieder zurückkommen. Wer weiß? Da bräuchten wir schon einen Weissager. Ich glaube, wir werden sehen, wie es ausgeht."

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