Obwohl die Spieler der Predators in Pittsburgh ihren Job über weite Strecken zu Laviolettes Zufriedenheit erledigt haben, liegen sie in der Finalserie um den Stanley Cup mit 0:2 in der Gesamtwertung hinten. "Über fünfeinhalb Drittel sahen wir gut aus. Aber leider gab es da noch diese Zeitspanne, in der das Momentum zugunsten der Penguins kippte und sie beide Partien für sich entschieden", beklagte der Coach.
Wie schon in Spiel 1 gaben die Predators auch am Mittwoch mehr Torschüsse als der Gegner ab. 38:27 lautete das Schussverhältnis nach den gespielten 60 Minuten. Im Ergebnis spielgelte sich dies jedoch in keinster Weise wider, weil Pittsburgh die sich bietenden Gelegenheiten effektiv und völlig humorlos nutzte.
Predators-Kapitän Mike Fisher kleidete diesen Umstand in drastische Worte. "Wie schon im Match zuvor hatten die Penguins drei, vier Minuten, in denen sie uns gekillt haben", sagte er im Anschluss an die Begegnung vom Mittwoch und schob eine Schlussfolgerung für das am Samstagabend (Ortszeit) anstehende Spiel 3 in der Bridgestone Arena nach. "Wenn wir sie schlagen wollen, dürfen wir uns diese Schwächephasen nicht mehr erlauben."
Verteidiger Ryan Ellis zeigte sich ebenfalls frustriert, dass die Penguins die wenigen Aussetzer derart gnadenlos bestraften. "In diesen kritischen Momenten ist es wichtig, dass wir noch enger zusammenrücken und konzentriert verteidigen", lautet sein Ratschlag.