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Der Kampf um den Stanley Cup 2022 ist in vollem Gange. Während die Spannung auf dem Eis zunimmt, lässt NHL.com/de die Postseason-Geschichte der NHL hochleben und gründet die erste European Player Playoff Hall of Fame Class 2022. Da der Erfolg in den Playoffs das entscheidende Kriterium ist, und die Auswahl aus einem großen Pool qualifizierter Spieler besteht, ist die Aufgabe gewaltig.

In dieser Ausgabe die Nummer 1 bei den Verteidigern.
Nicklas Lidstrom (263 Playoff-Spiele, 54 Tore, 129 Assists, 183 Punkte)
Geht es um die besten Verteidiger aller Zeiten in den NHL-Playoffs, führt am Namen Lidstrom kein Weg vorbei. Der am 28. April 1970 in Vasteras geborene Schwede prägte eine ganze Generation von Abwehrspielern in der Liga. Beim NHL Draft 1989 an Position 53 (in der dritten Runde) von den Detroit Red Wings ausgewählt, spielte er seine gesamte 20-jährige NHL-Karriere über für die Red Wings, gewann mit diesen viermal den Stanley Cup (1997, 1998, 2002, 2008). Er ist mit 1.142 Punkten (264 Tore, 878 Assists) in 1.564 regulären Saisonspielen der erfolgreichste Defensivspieler in der Geschichte der Organisation und gilt bis heute als eines ihrer Aushängeschilder.
In 263 Stanley Cup Playoff-Spielen erzielte er für Detroit 183 Punkte (54 Tore, 129 Assists) Lidstrom gewann 2002 die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Postseason.

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Der Defensivspezialist war in seinen letzten sechs NHL-Spielzeiten Kapitän der Red Wings, bevor er am 31. Mai 2012 seine Karriere beendete. Seine Rückennummer 5 wurde 2013/14 unter das Hallendach in Detroit gehievt und wird seither bei den Red Wings nicht mehr neu vergeben. Im Jahre 2015 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen, dem ersten Jahr, in dem er dazu berechtigt war.
Der siebenfache Norris Trophy-Gewinner, der in den Jahren 2001, 2002, 2003, 2006, 2007, 2008 und 2011 zum besten Defensivspieler der NHL gewählt wurde, ist zudem mit einer errungenen Stanley Cup-Meisterschaft, einem ersten Platz bei der IIHF-Weltmeisterschaft 1991 und dem Gewinn einer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin Mitglied des elitären 'Triple-Gold-Clubs'. Aktuell ist er als Vizepräsident in der Organisation der Red Wings tätig.
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Zwischen den Jahren 1992 und 2012 nahm Lidstrom in jedem Jahr an den Stanley Cup Playoffs teil. Seine punktbeste Postseason lieferte er in der Saison 1997/98 ab, als ihm 19 Punkte (6 Tore, 13 Assists) in 22 Spielen gutgeschrieben wurden.
Herausragend war der Schwede ebenso in der Spielzeit 2001/02, als er mit Detroit in der K.o.-Phase zunächst Siege gegen die Vancouver Canucks, St. Louis Blues und den Erzrivalen, die Colorado Avalanche, feiern konnte, ehe er im Stanley Cup-Finale auf die Carolina Hurricanes traf.
Nachdem Detroit mit einer Heimniederlage in die Finalserie gegen den Außenseiter aus Raleigh gestartet war, gewannen Lidstrom und seine Mitstreiter die nächsten vier Spiele in Folge und somit auch ihren dritten Stanley Cup seit 1997. Der Verteidiger steuerte in den 23 Playoff-Spielen fünf Tore sowie elf Vorlagen bei und wurde nach Saisonende als erster Europäer mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet.

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Bis zu seiner letzten Postseason im Jahre 2012, als ihm in fünf Spielen erstmals kein Scorerpunkt gelang, war Lidstrom bei jeder seiner Playoff-Teilnahmen mindestens einmal auf den Scoresheets der Liga zu finden. Und das als Verteidiger ...