Der Defensivspezialist war in seinen letzten sechs NHL-Spielzeiten Kapitän der Red Wings, bevor er am 31. Mai 2012 seine Karriere beendete. Seine Rückennummer 5 wurde 2013/14 unter das Hallendach in Detroit gehievt und wird seither bei den Red Wings nicht mehr neu vergeben. Im Jahre 2015 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen, dem ersten Jahr, in dem er dazu berechtigt war.
Der siebenfache Norris Trophy-Gewinner, der in den Jahren 2001, 2002, 2003, 2006, 2007, 2008 und 2011 zum besten Defensivspieler der NHL gewählt wurde, ist zudem mit einer errungenen Stanley Cup-Meisterschaft, einem ersten Platz bei der IIHF-Weltmeisterschaft 1991 und dem Gewinn einer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin Mitglied des elitären 'Triple-Gold-Clubs'. Aktuell ist er als Vizepräsident in der Organisation der Red Wings tätig.
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Zwischen den Jahren 1992 und 2012 nahm Lidstrom in jedem Jahr an den Stanley Cup Playoffs teil. Seine punktbeste Postseason lieferte er in der Saison 1997/98 ab, als ihm 19 Punkte (6 Tore, 13 Assists) in 22 Spielen gutgeschrieben wurden.
Herausragend war der Schwede ebenso in der Spielzeit 2001/02, als er mit Detroit in der K.o.-Phase zunächst Siege gegen die Vancouver Canucks, St. Louis Blues und den Erzrivalen, die Colorado Avalanche, feiern konnte, ehe er im Stanley Cup-Finale auf die Carolina Hurricanes traf.
Nachdem Detroit mit einer Heimniederlage in die Finalserie gegen den Außenseiter aus Raleigh gestartet war, gewannen Lidstrom und seine Mitstreiter die nächsten vier Spiele in Folge und somit auch ihren dritten Stanley Cup seit 1997. Der Verteidiger steuerte in den 23 Playoff-Spielen fünf Tore sowie elf Vorlagen bei und wurde nach Saisonende als erster Europäer mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet.