In dieser Ausgabe die Nummer 1 bei den Stürmern.
Jari Kurri (200 Playoff-Spiele, 106 Tore, 127 Assists, 233 Punkte)
Der Name Jari Kurri ist, weit über die Eishockeyszene hinaus, weltweit ein Begriff. Der in Helsinki geborene Stürmer wagte 1980 als 20-Jähriger den Sprung über den großen Teich zu den Edmonton Oilers und machte postwendend auf sich aufmerksam. In seiner Rookie-Saison gelangen ihm 75 Punkte (32 Tore, 43 Assists) in 75 Spielen und zwölf Punkte (5 Tore, 7 Assists) in neun Playoff-Partien. In den zehn Jahren bei den Oilers gewann der finnische Außenstürmer fünf Mal den Stanley Cup (1984, 1985, 1987, 1988, 1990) und erzielte auf dem Weg dorthin 202 Punkte in 146 Playoff-Partien für Edmonton. Mit ihm im Kader zogen die Oilers erstmals 1983 in das Stanley Cup Finale ein, mussten sich in diesem jedoch den New York Islanders per Sweep (0:4-Siege) geschlagen geben. Die große Zeit von Kurri und den Westkanadiern sollte noch folgen.
Der Wert von Kurri in dieser Ausnahmemannschaft der Oilers, darf nicht nur an seinen Scorerpunkten bemessen werden, er dürfte der beste 2-Wege-Spieler dieser Epoche gewesen sein. Erst durch seine Arbeit, die er im Spiel nach hinten geleistet hat, konnte sich Edmontons Ausnahmestürmer Wayne Gretzky voll entfalten. Kurri hielt ihm den Rücken frei. Gretzky und er bildeten ein kongeniales Duo, von dem Beide profitierten.