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11. Powerranking: Capitals überholen Predators

Nashville fällt vom Podest auf Platz 4; Penguins verdrängen Colorado aus den Top-10.

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele bis zur Weihnachtspause.

In der regulären Spielzeit ungeschlagen blieben in der vergangenen Woche nur die Tampa Bay Lightning (3-0-1), die Toronto Maple Leafs (4-0-0), die Columbus Blue Jackets (4-0-0) und die Los Angeles Kings (3-0-0), die jedoch nur drei Spiele zu bestreiten hatten. Gar nicht gut lief es dagegen für die Edmonton Oilers (0-3-0), die als einzige der 31 Mannschaften keinen Punktgewinn verbuchen konnten.

1. Tampa Bay Lightning (28-7-2, Vorwoche: 1)

Ob zuhause oder in der Fremde, die Tampa Bay Lightning sind eine Wucht. Im zweitägigen Rhythmus holten sie aus ihren vier Auftritten bei den Winnipeg Jets (4:5 OT), Vancouver Canucks (5:2), Calgary Flames (5:4 SO) und Oilers (6:3) sieben von acht möglichen Zählern und untermauerten ihre ligaweite Tabellenführung.

Zum punktbesten Akteur der Lightning avancierte Rechtsaußen Nikita Kucherov (3 Tore, 7 Assists), fünfmal ins Schwarze traf Kapitän Steven Stamkos (5 Tore, 1 Assist) und Center Brayden Point (6 Assists) bereitete sechs Tore vor.

Video: TBL@EDM: Kucherov trifft bei einem Breakaway

Nach der Weihnachtsunterbrechung empfängt Tampa Bay in der Amalie Arena die Philadelphia Flyers und zwei Tage darauf die Montreal Canadiens.

2. Washington Capitals (22-10-3, Vorwoche: 3)

Für die Washington Capitals endete eine Siegesserie von fünf Spielen zwar mit einer Heimniederlage gegen die Pittsburgh Penguins (1:2), doch davon ließ sich der amtierende Stanley Cup Champion nicht aus der Bahn werfen und antwortete mit einem doppelten Punktgewinn zuhause gegen die Buffalo Sabres (2:1) sowie einem Erfolg bei den Ottawa Senators (4:0).

Video: BUF@WSH: Ovechkin überwindet Hutton zum Serien-Ausbau

Schlussmann Pheonix Copley (35 Saves) kam in der kanadischen Hauptstadt zu seinem ersten NHL-Shutout. Bei den zwei anderen Partien stand Braden Holtby (1,53 GAA, 95,5 SV%) im Kasten der Capitals. Sieben verschiedene Spieler zeichneten sich als ihre Torschützen aus, wobei keiner von ihnen zweimal zuschlug.

Am kommenden Donnerstag gastieren die Carolina Hurricanes in der US-Hauptstadt. Anschließend statten die Capitals erneut den Senators einen Besuch ab.

3. Winnipeg Jets (24-10-2, Vorwoche: 4)

Die Winnipeg Jets konnten zum Wochenauftakt das Spitzenspiel vor heimischer Kulisse gegen die Lightning (5:4 OT) für sich entscheiden, ehe sie sich auf eine Reise an die Westküste machten, wo sie zunächst den Los Angeles Kings (1:4) unterlagen, jedoch anschließend vier Punkte aus den Partien gegen die San Jose Sharks (5:3) und in Vancouver (1:0) mitnahmen.

Der Shutout ging auf das Konto von Laurent Brossoit (40 Saves). Die Akzente in der Offensive der Jets setzten Linksaußen Nikolaj Ehlers (5 Tore, 1 Assist) und Center Mark Scheifele (2 Tore, 4 Assists), die sich an jeweils sechs Treffern beteiligten.

Video: WPG@VAN: Scheifele zum Ersten im 3. Drittel

Die Flames und die Minnesota Wild sind die nächsten Gäste der Jets im Bell MTS Place.

4. Nashville Predators (22-13-2, Vorwoche: 2)

Als ein eher zahnloses Raubtier präsentierten sich die Nashville Predators auf ihrer Tour durch den Osten, während der sie Station bei den Senators (3:4 OT), Chicago Blackhawks (1:2), Flyers (1:2) und Boston Bruins (2:5) machten.

An Teamkapitän Roman Josi (2 Tore, 3 Assists) lag es nicht, dass die Predators nur einen Zähler aus den vier Begegnungen mitnehmen konnten. Auf ebenfalls fünf Scorerpunkte brachte es Center Ryan Johansen (1 Tor, 4 Assists).

Die Predators werden nun versuchen gegen die Dallas Stars und New York Rangers ihre Heimstärke auszuspielen.

5. Toronto Maple Leafs (24-10-2, Vorwoche: 5)

Als ärgster Verfolger der Lightning in der Atlantic Division landeten die Toronto Maple Leafs Siege bei den New Jersey Devils (7:2) und zuhause gegen die Florida Panthers (6:1), die Rangers (5:3) und die Detroit Red Wings (5:4 OT).

Der Torhunger von Rechtsaußen Mitchell Marner (4 Tore, 3 Assists) und Center John Tavares (4 Tore, 4 Assists) war kaum zu stillen. Als ihr bester Vorbereiter stellte sich Verteidiger Morgan Rielly (3 Tore, 6 Assists) heraus.

Die Maple Leafs statten als nächstes den Columbus Blue Jackets einen Besuch ab. Tags darauf geben sich die New York Islanders in der Scotiabank Arena von Toronto die Ehre.

6. Buffalo Sabres (21-11-5, Vorwoche: 6)

Nach einem Achtungserfolg in Boston (4:2), kassierten die Buffalo Sabres eine Heimniederlage gegen die Panthers (2:5). Anschließend mussten sie sich in Washington (1:2) geschlagen geben. Zum Wochenabschluss schickten sie aber die Anaheim Ducks (3:0) ohne Torerfolg nach Hause.

Den Shutout gegen die Ducks durfte sich Schlussmann Linus Ullmark (40 Saves) gutschreiben lassen. Als torgefährlichster Akteur der Sabres stellte sich Linksaußen Jeff Skinner (4 Tore, 1 Assist) heraus. Auf sieben Scorerpunkte brachten es die Center Jack Eichel (2 Tore, 5 Assists) und Sam Reinhart (7 Assists).

Video: BUF@WSH: Eichel großartige Bewegung zum Tor

Eine Auswärtspartie bei den St. Louis Blues und ein Heimauftritt gegen die Bruins sieht der Spielplan für die Sabres als nächstes vor.

7. Boston Bruins (20-12-4, Vorwoche: 9)

Aus der Heimniederlage gegen die Sabres (2:4) zogen die Boston Bruins die richtigen Konsequenzen. Sie fertigten die Montreal Canadiens (4:0) in der frankokanadischen Metropole sowie anschließend im heimischen TD Garden die Ducks (3:1) und die Predators (5:2) ab, ehe sie in Raleigh den Hurricanes (3:5) unterlagen.

Center Patrice Bergeron (2 Tore, 2 Assists) war nach seiner Verletzungspause gegen Nashville wieder mit an Bord und legte postwendend ein 4-Punkte-Spiel hin. Die teaminterne Wochenwertung der Bruins führt Rechtsaußen David Pastrnak (2 Tore, 6 Assists) und Linksaußen Brad Marchand (2 Tore, 6 Assists) an.

Die Bruins erwarten nun die Devils und anschließend statten sie Buffalo einen Besuch ab.

8. Calgary Flames (22-12-3, Vorwoche: 7)

Mit einem Kantersieg in St. Louis (7:2) starteten die Calgary Flames erwartungsfroh in die vergangene Woche. Es sollten aber Niederlagen in Dallas (0:2), daheim gegen die Lightning (4:5 SO) sowie eine Revanche der Blues (1:3) folgen.

Linksaußen Johnny Gaudreau (3 Tore, 3 Assists) führt das teaminterne Punkte-Ranking vor Center Elias Lindholm (1 Tor, 4 Assists) und Linksaußen Matthew Tkachuk (2 Tore, 2 Assists) an.

Die Flames können nach der Weihnachtspause den Versuch unternehmen, in Winnipeg und im Scotiabank Saddledome gegen die Canucks zurück auf die Erfolgsspur zu finden.

9. San Jose Sharks (19-12-6, Vorwoche: 10)

Nach eindrucksvollen Auswärtssiegen in Chicago (7:3) und in St. Paul bei den Wild (4:0) mussten sich die San Jose Sharks zuhause den Jets (3:5) und überraschend den Kings (2:3 OT) sowie den Arizona Coyotes (3:4 SO) geschlagen geben.

In San Jose endgültig angekommen ist Verteidiger Erik Karlsson (5 Assist), der seine Punkteserie auf acht Spiele ausbaute. Center Tomas Hertl (3 Tore, 3 Assists) war der punktbeste Stürmer der Sharks vor Linksaußen Evander Kane (2 Tore, 3 Assists).

Dem divisionsinternen Duell gegen die Ducks folgt ein Gastspiel der Sharks in Edmonton.

10. Pittsburgh Penguins (18-12-6, Vorwoche: Verfolger)

Die Pittsburgh Penguins rollen langsam aber sicher das Feld von hinten auf. Zunächst kassierten sie eine Heimniederlage gegen die Ducks (2:4), doch dann ließen sie in Washington (2:1), zuhause gegen die Wild (2:1) und bei den Hurricanes (3:0) nichts mehr anbrennen.

Video: PIT@WSH: Crosby trifft nach einem Schuss von Malkin

Matt Murray (39 Saves) präsentierte sich bei den Hurricanes in alter Stärke, wo er sich seines zweiten Saison-Shutouts erfreuen durfte. Zu jeweils sechs von Pittsburghs neun Treffern leisteten Rechtsaußen Bryan Rust (4 Tore, 2 Assists) und Teamkapitän Sidney Crosby (1 Tor, 5 Assists) ihren Anteil.

Die Penguins empfangen zum Ende der kommenden Woche die Red Wings und geben anschließend bei den Blues ihre Visitenkarte ab.

Die Verfolger: Colorado Avalanche (8), Montreal Canadiens (V), Edmonton Oilers (V), Anaheim Ducks (V), Columbus Blue Jackets (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Minnesota Wild (V)

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