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Eishockey-Geschenke das Größte für Michael Raffl

NHL.com/de sprach mit Stürmer der Flyers über Weihnachten und den holprigen Saisonstart

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Während der Saison 2017/18 bringt NHL.com/de jeden Mittwoch ein Feature mit dem Titel "Breaking the Ice". Darin präsentieren wir jeweils einen Spieler, der in der Liga zuletzt von sich Reden gemacht hat - auf oder abseits des Eises.

In dieser Folge: Michael Raffl (Philadelphia Flyers)

Für Michael Raffl und die Philadelphia Flyers lief es in den vergangenen Wochen wie geschmiert. Mit sechs Siegen in Folge zwischen dem 4. und 16. Dezember hat sich die Mannschaft in der Eastern Conference in eine günstige Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Qualifikation gebracht.

Zumindest die Wildcard-Plätze liegen in diesem Jahr in Reichweite. Mit neun Scorerpunkten (fünf Tore, vier Vorlagen) aus den jüngsten zwölf Einsätzen trug Raffl seinen Teil zum Aufschwung der Flyers bei. Die ersten 21 Spiele der Saison 2017/18 war er komplett leer ausgegangen. Vor wenigen Tagen führte Uwe Werkmeister für nhl.com/de ein Exklusiv-Interview mit dem 29-jährigen Villacher. Dabei sprach er über die bevorstehende Weihnachtszeit, seine Kindheitserinnerungen an Heiligabend und die Gründe für Philadelphias holprigen Saisonstart.

Wie feierst du Weihnachten? Kommt jemand aus Österreich zu Besuch?

Weihnachten feiere ich traditionell im kleinen Kreis mit der Familie. Wir verbringen den 24. Dezember zusammen, so wie ich es von daheim gewohnt bin. In den USA wird Weihnachten ja für gewöhnlich erst richtig am 25. Dezember gefeiert. Meine Freundin ist hier, aber meine Eltern können diesmal leider nicht kommen. Am Tag nach Heiligabend treffen wir uns mit Jakub Voracek, meinem tschechischen Freund und Mannschaftskameraden, und seiner Familie zum gemeinsamen Mittagessen.

Video: PHI:VAN: Raffl nutzt Voraceks schöne Vorarbeit

Was kommt dabei auf den Tisch, wenn man fragen darf?

Der Speiseplan steht noch nicht endgültig fest. Wir essen aber eher im amerikanischen Stil. Wahrscheinlich wird es einen Truthahn geben.

Was aus deiner Heimat fehlt dir an Weihnachten in den USA?

Zuallererst das leckere österreichische Essen. Und irgendwie finde ich es schade, dass hier in den USA das Weihnachtsfest insgesamt kürzer ausfällt als in Österreich.

Was hast du dir als Kind zu Weihnachten gewünscht?

Ich habe jedes Jahr einen Wunschzettel geschrieben. Und immer waren Sachen fürs Eishockey dabei. Für mich war es das Größte, wenn gerade diese Wünsche in Erfüllung gingen. Mal war es ein neuer Hockeyschläger, mal ein Trikot, manchmal auch andere Dinge für meinen Lieblingssport. Daran erinnere ich mich noch heute sehr gerne.

Zum Abschluss eine Frage zum sportlichen Geschehen. Gibt es eine Erklärung dafür, warum der Saisonstart der Flyers so holprig verlief?

Ja, es gab viele Wechsel im Team vor der neuen Saison. Wir hatten einige Spieler abgegeben und eine Reihe neuer Leute hinzubekommen. Außerdem gab es verletzungsbedingte Ausfälle, die wir kompensieren mussten. Unglücklicherweise haben wir dann noch einige Spiele in der Overtime oder im Shootout verloren. Mittlerweile läuft es deutlich besser. Die Trainer haben die Reihen noch einmal umgestellt. So konnten wir im Dezember einige Siege am Stück verbuchen. Ich selbst habe auch von meiner neuen Reihe profitiert, was sich an meiner Scorer-Punktzahl ablesen lässt.

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