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21. Powerranking: Hurricanes unter den Besten

Die ersten Drei bleiben unter sich, die Aufsteiger der Woche sind die Capitals, die Bruins und Carolina

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Die Arizona Coyotes (4-0-0) wollen es wissen: Mit einer blütenreinen Weste als punktbestes Team der Liga absolvierten sie ihr Wochenprogramm. Ebenfalls ungeschlagen blieben die Washington Capitals, die Carolina Hurricanes, die Boston Bruins, die Minnesota Wild und die Vegas Golden Knights mit jeweils drei Siegen aus drei Spielen. Ohne Zähler blieben dagegen die Anaheim Ducks (0-3-0), die Detroit Red Wings (0-3-0) und die Ottawa Senators (0-4-0).

1. Tampa Bay Lightning (50-12-4, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning leisteten sich bei ihren vier Auftritten in der vergangenen Woche einen Ausrutscher mit der Niederlage bei den Bruins (1:4). Aus ihren weiteren Spielen, zuhause gegen die Los Angeles Kings (4:3 SO) und Senators (5:1) sowie in Manhattan gegen die New York Rangers (4:3 OT), nahmen sie die volle Punktzahl mit.

Rechtsaußen Nikita Kucherov (1 Tor, 5 Assists) zeichnete sich erneut als punktbester Lightning aus, gefolgt von Verteidiger Victor Hedman (2 Tore, 2 Assists) und Teamkapitän Steven Stamkos (4 Assists).

In den nächsten sieben Tagen treffen die Lightning in der heimischen Amalie Arena auf die Winnipeg Jets, die Wild und die Red Wings.

Video: OTT@TBL: Sergachev haut den Puck direkt rein

2. Calgary Flames (41-17-7, Vorwoche: 2)

Zunächst bauten die Calgary Flames mit Auswärtserfolgen bei den Senators (2:1), den New York Islanders (3:1) und den New Jersey Devils (2:1) ihre Siegesserie auf sieben Spiele aus, doch dann fanden sie auf eigenem Eis in den Wild (2:4) ihren Meister.

Center Mikael Backlund (2 Tore, 1 Assist) traf als einziger Spieler der Flames doppelt. An immerhin vier Toren war Linksaußen Johnny Gaudreau (4 Assists) beteiligt.

Mit den Toronto Maple Leafs zuhause sowie den Golden Knights und den Coyotes auswärts, warten auf den Tabellenführer der Western Conference drei Gegner, die noch mitten im Kampf um die Platzierungen für die Stanley Cup Playoffs stehen.

3. San Jose Sharks (38-19-8, Vorwoche: 3)

Im Rennen um die Tabellenführung in der Pacific Division treten die zweitplatzierten San Jose Sharks auf der Stelle. Vier Punkte aus den Auswärtsauftritten in Detroit (5:3) und Boston (1:4) sowie zuhause gegen die Colorado Avalanche (4:3) waren zu wenig, um den Abstand nach oben zu verkürzen.

Als treffsicherster Akteur der Sharks erwies sich Center Joe Pavelski (4 Tore, 1 Assist). Ihm folgt Center Logan Couture (1 Tor, 3 Assists) in der teaminternen Scorerwertung.

Die heimstarken Sharks bekommen nächste Woche Besuch von den Chicago Blackhawks, Montreal Canadiens und St. Louis Blues.

4. Boston Bruins (39-17-9, Vorwoche: 6)

Nach ihren Heimsiegen gegen die Sharks (4:1), die Lightning (4:1) und die Devils (1:0) weisen die Boston Bruins eine Erfolgsserie von 16 Spielen aus, in denen sie jeweils punkteten (12-0-4), und behaupteten ihren zweiten Platz in der Atlantic Division.

An über 50 Prozent ihrer Treffer war Linksaußen Brad Marchand (3 Tore, 2 Assists) beteiligt. Tuukka Rask (20 Saves) durfte sich im Spiel gegen New Jersey seinen vierten Saison-Shutout gutschreiben lassen.

Kommende Wochen werden die Hurricanes, die Florida Panthers und die Senators den Versuch unternehmen aus Boston etwas Zählbares mitzunehmen.

 

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5. Toronto Maple Leafs (40-21-4, Vorwoche: 4)

Dank ihrer Heimerfolge gegen die Buffalo Sabres (5:3, 5:2) und Edmonton Oilers (6:2) bleiben die Toronto Maple Leafs den Bruins auf den Fersen und konnten auch die Pleite im Nassau Coliseum der Islanders (1:6) verschmerzen.

Die überragenden Akteure des kanadischen Traditionsteams waren Rechtsaußen Mitchell Marner (2 Tore, 5 Assists) und Center John Tavares (3 Tore, 3 Assists).

Die Maple Leafs statten kommende Woche dem Westen Kanadas einen Besuch ab, wo sie auf die Flames, die Vancouver Canucks und die Oilers treffen.

6. Washington Capitals (37-21-7, Vorwoche: 9)

Die Washington Capitals sind aufgrund ihrer Heimsiege gegen die Rangers (6:5 OT) und Senators (7:2) sowie dem Auswärtserfolg in Uniondale (3:1) wieder ein ganz heißer Kandidat auf den ersten Platz in der Metropolitan Division. Nach Punkten haben sie mit den Islanders bereits gleichgezogen.

Auf jeweils fünf Scorerpunkte brachten es Rechtsaußen T.J. Oshie (3 Tore, 2 Assists) und Center Nicklas Backstrom (2 Tore, 3 Assists).

Als nächstes gastiert der amtierende Stanley Cup Champion bei den Flyers und Rangers. Anschließend sind sie bei den Devils zu Gast.

Video: WSH@NYI: Ovechkin trifft bei Überzahl

7. New York Islanders (37-20-7, Vorwoche: 5)

Hinter den New York Islanders liegt ein schweres Wochenprogramm mit Heimspielen gegen die Spitzenteams aus Calgary (1:3) und Toronto (6:1) sowie die Capitals (1:3), ihrem direkten Verfolger um die Tabellenführung in der Metropolitan Division.

Ihre acht Treffer erzielten acht verschiedene Spieler, unter ihnen war auch der Deutsche Tom Kühnhackl (1 Tor), der das 1:0-Führungstor gegen die Capitals besorgte.

Im zweitägigen Rhythmus treffen die Islanders kommende Woche jeweils zweimal auf die Philadelphia Flyers und die Senators.

8. Winnipeg Jets (38-22-4, Vorwoche: 7)

Einen wichtigen Heimsieg fuhren die Winnipeg Jets gegen die Nashville Predators (5:3) ein, nachdem sie zuvor aus den Partien in Glendale gegen die Coyotes (1:4) und zuhause gegen die Wild (2:3) mit leeren Händen dagestanden waren.

Rechtsaußen Blake Wheeler (1 Tor, 4 Assists) und Center Mark Scheifele (2 Tore, 2 Assists) erwiesen sich einmal mehr als Punktegaranten der Jets, die sich den ersten Platz in der Central Division von den Predators zurückerobert haben.

Die Jets begeben sich auf eine vier Spiele umfassende Auswärtstour im Osten. Kommende Woche treten sie bei den Columbus Blue Jackets, bei den Lightning und bei den Hurricanes an.

9. Carolina Hurricanes (36-23-6, Vorwoche: Verfolger)

Ob zuhause, wie vergangene Woche gegen die Kings (6:1) und Blues (5:2) oder in der Fremde, wie bei den Panthers (4:3 OT), die Carolina Hurricanes sind eine Wucht und möchten nun auch ein Wörtchen um den ersten Platz in der Metropolitan Division mitreden. 

Als treffsicherster Akteur des Divisions-Dritten zeichnete sich Center Sebastian Aho (3 Tore, 1 Assist) aus. An sechs Toren war dessen finnischer Landsmann Teuvo Teravainen (1 Tor, 5 Assists) beteiligt.

Echte Bewährungsproben stehen in den kommenden sieben Tagen für die Hurricanes auf dem Programm mit Gastspielen in Boston und Nashville sowie mit einem Heimauftritt gegen die Jets.

Video: CAR@FLA: Mrazek, Aho sorgen für den Sieg in Overtime

10. Nashville Predators (37-25-5 Vorwoche: 10)

Den Nashville Predators gelang es auch in der vergangenen Woche nicht ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Nach ihrem Zitter-Heimsieg gegen die Oilers (3:2 SO) mussten sie sich auswärts den Blues (0:2) und den Jets (3:5) geschlagen geben.

Es ist bezeichnend, dass mit P.K. Subban (2 Tore, 1 Assist) und Ryan Ellis (2 Assists) ausgerechnet zwei Verteidiger Nashvilles einzige Akteure waren, die mehrfach punkteten.

Die Predators haben in der nächsten Woche zweimal gegen die Wild sowie im Spiel gegen die Hurricanes Gelegenheiten zurück auf die Erfolgsspur zu finden.

Die Verfolger: Pittsburgh Penguins (V), Montreal Canadiens (V), Dallas Stars (-), Columbus Blue Jackets (V), St. Louis Blues (8)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Colorado Avalanche (V)

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