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13. Powerranking: Calgary klettert

Pittsburgh verbessert sich weiter, während Washington Plätze verliert und die Islanders den Sprung in die Top 10 schaffen

von Christian Göbel @DocGoebel / NHL.com/de Autor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Der Jahreswechsel in der NHL bringt auch für die Teams gute Vorsätze mit sich. Tampa Bays Vorsatz wird es sein nicht nachzulassen. Die Verfolger hingegen müssen sich strecken um den Platz an der Sonne erobern zu können. Für Nashville gilt es die Pläne schnell umzusetzen, sonst droht der Absturz aus den Top-10, denn die Verfolger aus Boston, New York und Vegas sitzen den Predators im Nacken.

 

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1. Tampa Bay Lightning (32-8-2, Vorwoche: 1)

Der Jahreswechsel änderte für die Tampa Bay Lightning nichts. Der Klassenprimus rangiert weiterhin in Tabelle und Power Ranking unangefochten an erster Stelle. Am Silvesterabend schlugen die Lightning die Anaheim Ducks nach Verlängerung und konnten auch das erste Spiel des neuen Jahres, gegen die Los Angeles Kings siegreich gestalten. Der letzte Stopp der Kalifornien-Reise, zu den San Jose Sharks, ging mit 2:5 verloren. 

Besonders Nikita Kucherov ragt aus der Über-Mannschaft heraus. Der Stürmer konnte in den 24 Partien seit dem 15. November 51 Scorerpunkte sammeln. Gegen L.A. punktete er erneut vierfach und baute seine Führung in der Scorerwertung der gesamten NHL weiter aus.

Das Programm der kommenden Woche beinhaltet zwei Heimspiele gegen die Columbus Blue Jackets und Carolina Hurricanes. Am Samstag geht es dann zu den aktuell angeschlagenen Buffalo Sabres.

2. Toronto Maple Leafs (27-12-2, Vorwoche: 4)

Für die Toronto Maple Leafs begann das neue Eishockeyjahr mit einer Niederlage gegen die Minnesota Wild. Mitchell Marner traf bereits im ersten Spielabschnitt doppelt, doch auch das konnte die nach Schüssen überlegenen Leafs nicht auf die Siegerstraße bringen. Gegen die Edmonton Oilers schossen sich die Stürmer Torontos dann den Frust von der Seele und verpassten den Kanadiern um Leon Draisaitl eine 5:0-Klatsche.

Die Leafs profitieren, wie zu erwarten war, von ihrer Kadertiefe. Gegen die Edmonton erzielten fünf unterschiedliche Spieler die Treffer. In beiden Spielen zusammen wurden die acht Tore durch sieben verschiedene Akteure geschossen. John Tavares und Auston Matthews werden von ihren Kollegen unterstützt und können so glänzen.

In der kommenden Woche warten auf Toronto schwere Aufgaben. Am Montag gastieren die Nashville Predators in der Scotiabank Arena. Drei Tage später kommt mit den New Jersey Devils die vermeintlich leichteste Wochenaufgabe, ehe es am Samstag zu den derzeit starken Boston Bruins geht.

Video: VAN@TOR: Matthews baut die Führung aus

3. Winnipeg Jets (25-13-2, Vorwoche: 3)

Die Abschlussschwäche der Winnipeg Jets scheint noch nicht final kuriert zu sein. Gegen die Edmonton Oilers konnten die Kanadier zwar viermal treffen, doch hätte der Sieg bei einem Schussverhältnis von 36 zu 24 durchaus höher als 4:3 ausfallen können. Gegen die Penguins war die Angst vor dem gegnerischen Tor zurück. Bei 33 Abschlüssen blieben die Jets torlos und verloren mit 0:4.

Besonders das Überzahlspiel der Jets ist problematisch. In den 15 Powerplays der letzten fünf Matches konnte Winnipeg lediglich ein Tor erzielen. Eine unterirdische Ausbeute für das statistisch zweitbeste Powerplay der Liga.

Nächste Woche ist für die Jets volles Programm angesagt. Erst gastieren die Dallas Stars am Sonntag in Winnipeg. Am Dienstag folgt die Partie gegen die Colorado Avalanche, ehe die Reise am Donnerstag zu den Minnesota Wild führt. Zum Wochenabschluss laufen am Freitag die Detroit Red Wings im Bell MTS Place auf.

4. Washington Capitals (24-12-4, Vorwoche: 2)

Nur ein Punkt blieb für die Washington Capitals in dieser Woche übrig. Die Niederlage an Silvester gegen die Nashville Predators, sowie die beiden verlorenen Partien gegen die St. Louis Blues und, nach Verlängerung, gegen die Dallas Stars begründen das Abrutschen auf Rang vier.

Lichtblick in Washington ist wie üblich Alex Ovechkin. Der Stürmer konnte mit seinem Tor gegen St. Louis erneut die 30-Treffer-Marke erreichen. Ovechkin gelang dieses Kunststück damit in 14 aufeinanderfolgenden Spielzeiten. Gegen die Stars zeigte Washington eine ungewohnte Schwäche im Abschluss. Bei 37 Schüssen traf lediglich Lars Eller.

Am Sonntag spielt Washington in Detroit vor, ehe am Dienstag das divisionsinterne Duell mit den Philadelphia Flyers ansteht. Bei der Partie in Boston am Donnerstag stehen die Capitals vor einer großen Herausforderung. Die aufstrebenden Bruins könnten Washington gefährlich werden. Den Wochenausklang bildet das Heimmatch gegen die Columbus Blue Jackets.

Video: WSH@STL: Ovechkin mit seinem 30. Treffer

5. Calgary Flames (26-13-4, Vorwoche: 8)

Die Offensive der Calgary Flames ließ es zum Jahreswechsel ordentlich knallen. Acht Raketen in Form von Toren bekamen die San Jose Sharks am Silvesterabend verpasst. Insgesamt trafen die Flames-Stürmer in den vier Partien der Woche 20 Mal und konnten so gegen San Jose, Detroit und Philadelphia siegen. Lediglich die Boston Bruins konnten häufiger treffen.

Seit seiner Punkteflaute vom 7. bis zum 15. November konnte Johnny Gaudreau 43 Zähler in 24 Begegnungen verbuchen. Allein in den vier Matches der vergangenen Woche waren es fünf Tore und sechs Assists. Unterstützt wird er besonders von Sean Monahan, der neun Punkte (1 Tor, 8 Assists) beisteuerte.

Für Calgary stehen nächste Woche drei Partien auf dem Plan. Am Montag reisen die Flames zu den Chicago Blackhawks. Am Mittwoch und Freitag folgen Heimauftritte. Erst geht es gegen die Colorado Avalanche, dann gegen die Florida Panthers.

6. Pittsburgh Penguins (23-12-6, Vorwoche: 7)

Der Auwärtstrend der Pittsburgh Penguins hält unvermittelt an. Die Siegesserie wurde in der vergangenen Woche auf acht Erfolge ausgebaut. Während der 3:2-Erfolg in Minnesota hart erarbeitet war, konnte bei den New York Rangers und Winnipeg Jets deutlich gesiegt werden.

Das Überzahlspiel der Penguins ist herausragend. Aus den letzten 13 Situationen konnten neun Tore generiert werden. Dies entspricht einer fantastischen Quote von 69% und spülte die Penguins in der Statistik auf Rang fünf.

Die kommende Woche hält für Pittsburgh vier Partien parat und keiner der Gegner macht den Eindruck, dass er die Siegesserie beenden könnte. Chicago und Florida gastieren bei den Penguins, ehe diese sich auf die Auswärtstour nach Kalifornien begeben. Dort warten am Freitag die Anaheim Ducks und am Sonntag die Los Angeles Kings.

 

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7. San Jose Sharks (23-13-7, Vorwoche: 6)

Die Silvesterparty der San Jose Sharks wurde durch Calgary vermiest. Acht Gegentreffer mussten die Sharks hinnehmen und konnten den Jahresabschluss trotz fünf eigener Tore nicht erfolgreich gestalten. Im neuen Jahr genügten die fünf Treffer je Partie für zwei Siege. Das 5:4 gegen die Colorado Avalanche und das 5:2 gegen die Tampa Bay Lightning reichten jedoch nicht, um den Platz der Vorwoche zu halten.

Die beiden Top-Verteidiger der Sharks dominieren derzeit die Liga. Seit dem 7. Dezember konnten Brent Burns (3 Tore, 15 Assists) und Erik Karlsson (1 Tor, 18 Assists) gemeinsam 37 Punkte erzielen. Die beiden rangieren in diesem Zeitraum auf Rang eins und zwei der Verteidiger. Timo Meiers Torflaute dauert hingegen an. Seit mittlerweile zehn Partien konnte der Schweizer nicht treffen.

In vier Begegnungen erhält Meier nächste Woche die Gelegenheit seine Torgefahr wiederzufinden. Am Montag kommt Los Angeles nach San Jose, gefolgt von den Edmonton Oilers am Dienstag. Das Auswärtsmatch bei den Vegas Golden Knights am Donnerstag dürfte der größte Prüfstein der Woche werden. Gegen die schwächste Defensive der Liga, die Ottawa Senators, am Samstag bietet sich die beste Chance für Meier.

8. Nashville Predators (25-15-3 Vorwoche: 5)

Lange Zeit führten die Nashville Predators das Power Ranking an, doch der Absturz in der Tabelle wird nun auch hier deutlich. Nur drei der letzten zehn Partien konnten die Predators gewinnen. Immerhin zeigte der Trend der letzten Woche eher nach oben. Mit einem Sieg gegen die Capitals am Montag und dem 4:0-Shutout-Neujahrs-Sieg gegen Philadelphia war der Wochenstart geglückt. Ein Punkt gegen die Red Wings unterstrich, dass die Mannschaft noch nicht so gefestigt ist wie zu Saisonbeginn. Der 4:1 Sieg gegen die Montreal Canadiens am Samstag sollte jedoch Mut machen, in Tabelle und Powerranking wieder zu klettern.

Kevin Fiala steuerte in dieser Woche drei Assists zum Aufschwung bei und war mit Viktor Arvidsson zusammen einer der auffälligsten Akteure der letzten fünf Partien. Der Schwede konnte in dieser Phase fünf Punkte erzielen, Fiala sogar sechs.

Weiter geht es für die Predators bereits am Montag bei den Toronto Maple Leafs. Am Mittwoch werden sie von den Chicago Blackhawks empfangen, ehe es am Donnerstag zu den Columbus Blue Jackets geht.

Video: NSH@MTL: Ekholm lässt Price keine Abwehrchance

9. Boston Bruins (24-14-4, Vorwoche: 10)

Das neue Jahr beschert den Boston Bruins eine seit vier Begegnungen andauernde Siegesserie. Die Erfolge gegen die Calgary Flames am Donnerstag und die Buffalo Sabres am Samstag werden durch das den Sieg beim Winter Classic am Dienstag eher zur Randnotiz. 

Besonders die Special Teams sind ein wichtiger Faktor für Boston. In Überzahl konnten sie seit dem 17. Dezember elf von 31 Situationen nutzen. Dies entspricht einer starken Quote von 35,5 %. In Unterzahl liegt die Quote bei 92,9% im gleichen Zeitraum. 26 von 28 Strafen konnten schadlos überstanden werden.

Mit Heimspielen gegen die Minnesota Wild und Washington Capitals sowie einer Partie bei den Toronto Maple Leafs wartet auf Boston ein hartes Programm in der zweiten Woche des Jahres.

10. New York Islanders (23-13-4, Vorwoche; V)

Sechs Erfolge hintereinander konnten die New York Islanders einfahren und klettern dadurch in die Top 10 des Power Ranking. Die vergangene Woche brachte Siege gegen die Buffalo Sabres, die Chicago Blackhawks und die St. Louis Blues mit sich. Durch die Serie konnten sich die Islanders auf einen Wild-Card-Platz verbessern. Neun der letzten zehn Begegnungen konnten gewonnen werden. Ein weiterer Hinweis auf den Aufschwung in Brooklyn.

In den vergangen fünf Partien konnte Mathew Barzal sieben Tore und zwei Assists zu Papier bringen. Der erst 21-jährige Center scheint das Gesicht der verbesserten Islanders zu sein.

Der Test der Nachhaltigkeit wird nächste Woche von den Carolina Hurricanes und zweimal von den Stadtrivalen, den New York Rangers, abgenommen. Sollte die Siegesserie anhalten, ist sogar ein Platz unter den Top-Drei der Metropolitan Division möglich.

Die Verfolger: Buffalo Sabres (10), Vegas Golden Knights (-), Montreal Canadiens (V), Columbus Blue Jackets (V), Colorado Avalanche (V)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Anaheim Ducks (V)

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