Die Ducks landeten mit 67 Punkten aus 71 Spielen (29-33-9) auf dem drittletzten Platz der Western Conference und reihten sich in allen nennenswerten Statistiken unter den letzten Teams der NHL ein. Hoffnungslos ist die Situation aber nicht. Immerhin lagen die Ducks nur fünf Punkte hinter den Chicago Blackhawks, die es als letztes Team im Westen in die Stanley Cup Qualifikation schafften. Außerdem stehen junge Talente zur Verfügung, die die Ducks bereits in der kommenden Saison verbessern könnten.
Bei einem kaum veränderten Kader stellen sich jedoch einige entscheidende Fragen, die für den Verlauf der Saison entscheidend sein dürften.
1. Können die jungen Spieler der Offensive auf die Sprünge helfen?
Der Angriff der Ducks war mit 2,56 Toren pro Spiel der drittschlechteste der Liga, Adam Henrique war mit lediglich 43 Punkten (26 Tore, 17 Assists) der Topscorer des Teams und er und Jakob Silfverberg waren die einzigen Spieler, die die Marke von 20 Toren erreichten.
Das soll sich in der kommenden Saison dank nachrückender Talente ändern. In der vergangenen Spielzeit schafften bereits die 22-jährigen Stürmer Max Jones und Sam Steel, sowie der 23-jährige Stürmer Troy Terry den Sprung in den Kader. Terry kam auf 15 Punkte (vier Tore, elf Assists), Jones verbuchte zwölf Punkte (acht Tore, vier Assists) und Steel führte das Trio mit 22 Zählern (sechs Tore, 16 Assists) an. Von allen dreien wird eine deutliche Steigerung erwartet, die auch nötig sein wird, um der schwächelnden Offensive auf die Sprünge zu helfen.
Zusätzlich hoffen die Ducks auf Verstärkung aus den Minor Leagues. Der schwedische Center Isac Lundestrom verzeichnete bei seinen ersten 15 NHL-Spielen für die Ducks vergangene Saison vier Assists und könnte den Schritt zum Stammspieler schaffen.
Die größten Hoffnungen und Erwartungen ruhen jedoch auf Trevor Zegras. Der 19-jährige Center gilt als das größte Offensivtalent der Organisation. Er erzielte 36 Punkte (elf Tore, 25 Assists) in 33 Spielen für die Boston University und könnte der nächste große Spielmacher des Franchise werden.