Der Blick auf die Spielberichtsbögen der fünf Begegnungen vor dem Stars-Match im Rogers Place dürfte Edmontons Trainer endgültig die Dringlichkeit des Handelns vor Augen geführt haben. Vier Niederlagen, ein Sieg in der Verlängerung und lediglich acht geschossene Tore standen zu Buche. Viel zu wenig für ein Team, das mindestens die Playoffs erreichen will und insgeheim sogar auf mehr hofft.
"Es ist klar, dass wir in der Offensive etwas machen müssen. Wir spielen zu Hause, da hilft uns ein dynamisches Paar McDavid/Draisaitl weiter", sagte McLellan der Zeitung Edmonton Sun im Vorfeld der Partie gegen Dallas. Die beiden Angreifer erfüllten die Erwartungen ihres Coaches. McDavid erzielte die 1:0-Führung der Oilers, Draisaitl lieferte zu diesem und zwei weiteren Toren einen Assist.
Nachdem der Sieg gegen die Stars unter Dach und Fach war, fiel McLellan ein Stein vom Herzen. "Wir haben in mannschaftlicher Geschlossenheit ein gewaltiges Hindernis aus dem Weg geräumt", sagte er auf der Pressekonferenz. "Natürlich müssen wir noch am Powerplay und dem Penalty-Killing arbeiten. Aber ich möchte mich jetzt nicht mit den negativen Dingen befassen, sondern das Positive herausstellen. Es ist ein gutes Zeichen, dass wir gegen diesen starken Kontrahenten 5:1 gewonnen haben, wenn man nur die Tore einrechnet, die bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis erzielt wurden."