Bei den Nashville Predators war der Aderlass auf der Center-Position gewaltig: Der neue GM Barry Trotz plant ohne die langjährigen Mittelstürmer Ryan Johansen (via Trade zu den Colorado Avalanche) und Matt Duchene (erst Buyout, dann als Free Agent zu den Dallas Stars) und bezeichnete die Akquise von Ryan O'Reilly als neuen Nummer-1-Center deshalb als "entscheidendes Puzzlestück". Die Verantwortlichen statten ihn direkt mit einem Vierjahresvertrag über 18 Millionen Dollar (im Schnitt 4,5 Mio. p.a.) aus. O'Reilly soll die "neuen Predators" unter Trotz - der als Trainer übrigens großen Wert auf die Defensive legte - als Führungsspieler anführen. Immerhin bringt der 32-jährige Stanley Cup Champion von 2019 (mit den St. Louis Blues als Playoff-MVP mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet) Erfahrung aus 15 NHL-Saisons (991 Spiele, 256-446-702) und von sieben Runs in den Stanley Cup Playoffs (75 Spiele, 25-40-65) mit. Ferner ist der 1,85 Meter große Kanadier einer der besten Zwei-Wege-Stürmer und geht als harter Arbeiter mit gutem Beispiel voran. "Die Spieler folgen ihm. Er macht die Dinge, die nicht immer einfach sind, um zu gewinnen. Und er macht das überall auf dem Eis", sagt Trotz. "Es gibt keine Zone, auf die er keinen Effekt hat. Er beeinflusst die Offensivzone, die Defensivzone, den Bullykreis und ist der richtige Mann, wenn es spät im Spiel eng wird." Neben dem Eis scheint O'Reilly ebenfalls perfekt nach Nashville zu passen: Der Mittelstürmer schreibt Songs und spielt Gitarre.