Hurricanes shine in win over MTL

Die Torproduktion der Carolina Hurricanes läuft auf vollen Touren. Am Donnerstag gewannen sie zu Hause in der PNC Arena in Raleigh mit 5:3 gegen die Montreal Canadiens. Damit erzielten sie 33 Treffer in den vergangenen neun Spielen. Das entspricht einem Schnitt von 3,67 pro Partie. In sechs der neun Begegnungen gelangen der Mannschaft vier Tore oder mehr. Die Matchbilanz in diesem Zeitraum beläuft sich auf 5-1-3.

Überragende Akteure der Abteilung Attacke der Hurricanes beim jüngsten Heimsieg gegen die Canadiens waren Andrei Svechnikov mit einem Hattrick, Jesper Fast mit einem Doppelpack und Sebastian Aho mit vier Assists.

Svechnikov brachte seine Farben mit dem 4:3 im letzten Drittel auf die Siegerstraße. Per Empty-Net-Goal in der Schlussminute band er den Sack endgültig zu und machte dadurch zugleich seinen Hattrick perfekt. Eingeleitet hatte er diesen mit seinem Treffer zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung im Anfangsdurchgang.

Für seinen starken Auftritt bekam Svechnikov ein Sonderlob von Trainer Rod Brind’Amour. „Ich habe es schon oft gesagt. Wir brauchen ihn auf dem Scoresheet, um das Team zu sein, das wir sein wollen. Er ist ein dominanter Spieler und erledigt auch viele andere Sachen wirklich gut. Aber heute haben wir vor allem sein Scoring gebraucht“, ließ der Coach verlauten.

Svechnikov konnte wegen diverser Verletzungsprobleme in der laufenden Saison lediglich 21 von 36 möglichen Einsätzen absolvieren. Dabei brachte es der Rechtsaußen auf 19 Punkte (sechs Tore, 13 Assists). In vier der zurückliegenden fünf Partien trug er sich als Scorer in den Spielberichtsbogen ein. Acht Zähler (fünf Tore, drei Assists) gelangen ihm in diesem Zeitraum.

MTL@CAR: Svechnikov führt die Hurricanes zum Sieg

„Im Grunde mache ich immer die gleichen Dinge. Aber in letzter Zeit fühlt es sich für mich leichter an, was Stickhandling und Skating angeht. Wenn das der Fall ist, muss man sich um den Rest keine Sorgen machen“, gab der Dreifachtorschütze zu Protokoll.

Mit seinen vier Assists unterstrich Sebastian Aho seine glänzende Form. Bereits beim 5:2-Auswärtserfolg gegen die Nashville Predators am Mittwoch hatte der Center vier Punkte gesammelt. Er ist der erste Spieler in der Geschichte der Hurricanes/Whalers, dem dieses Kunststück an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gelungen ist. Ligaweit glückte das zuletzt Jeremy Roenick am 25. und 26. November 1999.

„Es ist immer schön, wenn man produziert. Ich versuche einfach, jeden Abend meinen Job zu erledigen“, sagte Aho zu seiner Galavorstellung. „Am liebsten würde ich in jedem Spiel vier Punkte machen. Aber es geht leider nicht immer so aus, wie man sich das vorstellt. Insgesamt waren das jetzt für uns zwei wichtige Siege nach der Weihnachtspause, auf die wir aufbauen können.“

Aho ist die unangefochtene Nummer eins in der Scorerwertung der Hurricanes. Nach 33 Auftritten hat er 39 Zähler (14 Tore, 25 Assists) auf dem Konto. Sein Vorsprung auf den an zweiter Stelle rangierenden Seth Jarvis beträgt 13 Punkte.

Für Ahos Stürmerkollegen Fast endete im Duell mit den Canadiens eine schwarze Serie mit 17 Vorstellungen ohne eigenen Torerfolg. Zuletzt hatte er am 22. November gegen die Edmonton Oilers getroffen. „Es ist ein gutes Gefühl, dass ich gleich zwei Tore erzielt habe. Ich musste wirklich lange auf diesen Moment warten. Nun hoffe ich, dass ich die Welle noch ein wenig reiten kann“, teilte er mit.

Ausgezeichnet funktioniert im Moment das Powerplay der Hurricanes. In den vergangenen neun Spielen nutzten sie 13 von 32 Überzahlsituationen aus. Für die gleiche Anzahl Powerplaytore hatten sie davor 23 Spiele benötigt.

In der Tabelle der Metropolitan Division belegen die Hurricanes nach ihren zwei Siegen in dieser Woche den dritten Platz. Nach 36 Spielen sind für sie 42 Punkte (19-13-4) registriert. Allerdings haben sie im Vergleich mit allen anderen Konkurrenten um einen direkten Platz in den Stanley Cup Playoffs die meisten Partien absolviert.

Im Kalenderjahr 2023 sind die Hurricanes noch einmal gefordert. Am Samstag gastieren sie bei den Toronto Maple Leafs in der Scotiabank Arena (7 p.m. ET; NHL.tv; So. 1 Uhr MEZ). Es ist der Auftakt zu einem insgesamt drei Stationen umfassenden Roadtrip.

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