"Da ist ein Traum wahr geworden", freute sich Coleman nach dem Spiel über den Titel. "Das ist alles, wofür man als Eishockeyspieler arbeitet. (Der Cup) ist schwerer, als ich gedacht hätte... Aber es ist unglaublich... Es gibt einen Grund, warum wir in den Playoffs keine zwei Spiele hintereinander verloren haben. Wir haben eine starke Einstellung an den Tag gelegt."
Im Schlussabschnitt bemühten sich die Stars darum Vasilevskiy mehr unter Druck zu setzen. Die Lightning boten ihnen jedoch die Stirn, so dass sie sich weiterhin schwertaten zu wirklich guten Chancen zu kommen. Erst nach etwa der Hälfte des Drittels gelang es Dallas sich mehr Zeit im Drittel der Lightning zu erspielen und damit auch zu mehr Torschüssen zu kommen.
Die Stars wirkten nun endlich wirklich wach und machten immer mehr Druck. Vasilevskiy hielt die Führung seines Teams jedoch fest und das teilweise auf spektakuläre Weise, etwa mit einem starken Save gegen Tyler Seguin weniger als fünf Minuten vor der Schlusssirene.
Dallas bekam 4:33 Minuten vor dem Ende der Partie noch die Gelegenheit eines Powerplays, kam jedoch nicht in die gewünschte Aufstellung und so blieb diese Chance ungenutzt.
Als noch 1:40 Minute auf der Uhr verblieben nahm Trainer Rick Bowness seinen Torhüter für einen zusätzlichen Angreifer vom Eis. Die Lightning warfen sich jedoch mit vollem Einsatz in die Schüsse der Stars. Somit blieb es beim 2:0 und Tampa Bay durfte sich als Meister feiern lassen.
"Ich möchte allen Mitarbeitern und Spielern der Lightning gratulieren", zeigte sich Bowness als guter Verlierer. "Das ist ein großartiger Hockey-Klub, eine wunderbare Organisation und ich hatte das Glück fünf Jahre lang ein Teil davon zu sein... Glückwunsch an die ganze Organisation, sie sind großartige Champions, das ist ein großartiger Klub und sie haben sich den Stanley Cup wirklich verdient."
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Hedman durfte nach der Partie gleich zwei Trophäen entgegennehmen. Vor der Überreichung des Stanley Cups wurde er mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet. Der Schwede kam in der Postseason auf 22 Punkte und seine zehn Tore sind der drittbeste Wert eines Verteidigers in der NHL-Geschichte. Zudem übernahm er die Rolle des Anführers, da Kapitän Steven Stamkos verletzungsbedingt nur zu einem Einsatz in Spiel 4 des Finales kam. Stamkos war jedoch zur Stelle, um den Cup von Commissioner Gary Bettman entgegenzunehmen und gab ihn als erstes an Hedman weiter.
"Das fühlt sich noch immer nicht real an", erklärte Stamkos. "Ich bin ssehr stolz auf jeden einzelnen Spieler in diesem Team. Es war unglaublich das alles zu sehen, sie waren so inspirierend. Ich bin sprachlos... Das ist ein unglaubliches Team. Wir haben viele Höhen und Tiefen durchgemacht und allen Kritikern das Gegenteil bewiesen."