Meier, der in 36 Saisonspielen für die Sharks 34 Punkte (18 Tore, 16 Assists) erzielt hat, ist auf dem besten Wege, seine bislang erfolgreichste NHL-Saison zu spielen. Der Erstrundendraftpick von 2015 (Nummer 9) ist dabei, zusammen mit dem Erstrundendraftpick von 2017 (Nummer 1), Nico Hischier, neue Maßstäbe für einen Schweizer Stürmer in der NHL zu setzen.
Predators Star-Verteidiger Josi füllt die von dem Schweizer NHL-Pionier Mark Streit hinterlassenen Fußstapfen mehr als nur aus. Er erarbeitete sich auf seiner Defensivposition einen Ruf als Topspieler der Liga.
Nur auf einer einzigen Position wird die Schweizer Fahne in der NHL nicht mehr hochgehalten. Seit sich Reto Berra dazu entschloss, dem nordamerikanischen Eishockey den Rücken zu kehren, gibt es keinen aktiven Schweizer NHL-Torhüter mehr.
Der 31-jährige gebürtige Bülacher stand fünf Jahre lang in Übersee unter Vertrag. Er durchlebte eine wechselhafte Nordamerika-Karriere bei den Organisationen der Calgary Flames, Colorado Avalanche, Florida Panthers und Anaheim Ducks. Durch seine Entscheidung, mit Beginn der aktuellen Spielzeit für den HC Fribourg-Gotteron in der National League aufzulaufen, setzte er einen Schlussstrich unter seine NHL-Karriere und hinterlässt eine große Lücke.
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Noch lange bevor Feldspieler wie Josi, Hischier oder Meier in der NHL für Furore sorgten, waren die Torhüter das internationale Aushängeschild des Schweizer Eishockeys. Goalie David Aebischer gewann in 2001 mit den Colorado Avalanche als erster Schweizer überhaupt den Stanley Cup. Als langjähriger Backup von Patrik Roy trug er maßgeblich zur Dominanz der Avalanche bei. Nach Roys Karriereende im Sommer 2003 übernahm er sofort dessen Stammplatz und lies einige Jahre als Toptorhüter in der NHL folgen.
Ebenfalls ein Toptorhüter war Martin Gerber. Der gebürtige Burgdorfer holte sich in 2006 mit den Carolina Hurricanes als zweiter Schweizer nach Aebischer den Stanley Cup. Er knüpfte nahtlos an dessen Erfolge an und untermauerte als Stammtorhüter der Hurricanes und später der Ottawa Senators das Ansehen der Schweiz als Torwartnation in Nordamerika.
Noch bevor sich die NHL-Karrieren von Aebischer und Gerber dem Ende neigten, setzte sich Jonas Hiller bei den Ducks durch. In neun NHL-Saisons von 2007 bis 2016 bestritt er 404 Hauptrundenspiele für die Ducks und die Calgary Flames von denen er 197 nach regulärer Spielzeit gewinnen konnte.
Folgen konnte ihnen bis heute keiner. Alle Hoffnungen ruhen auf den Schultern derjenigen, die bei der aktuell laufenden World Junior Championship in Vancouver und Victoria der Schweizer U20-Nationalmannschaft den Rücken freihalten.