Viele neue Gesichter: In San Jose ist "Aufbruchsenergie" spürbar
Neuer General Manager (Mike Greer), neuer Trainer (David Quinn) und viele Neuzugänge - die Sharks haben sich über den Sommer gewaltig verändert. "Es war etwas besonderes, zurückzukommen, denn es gab viele neue Gesichter", berichtet Meier. "In den ersten Wochen der Vorbereitung läuft es super, man merkt eine neue Mentalität, jeder will sich von seiner besten Seite zeigen."
Doch nicht nur die Mentalität, sondern auch die Hockey-DNA wird sich in San Jose verändern. "Es wird sicher ein Spielstil, bei dem viel Schlittschuhgelaufen wird", verrät Meier. "Wir werden aggressiv spielen, werden kreativ sein und als Mannschaft auftreten. Wichtig wird sein, dass wir hart arbeiten. Schon in den Testspielen haben wir gesehen, dass alle Jungs viel kämpfen und Einsatz zeigen. Das sind wichtige Aspekte, um Erfolg zu haben."
Während Meier bereits in seine siebte Saison bei den Sharks geht, betritt Neuzugang Sturm in San Jose Neuland. "Es gab viele Veränderungen in der Mannschaft und Stab. Man spürt diese Aufbruchsenergie. Es ist für jeden ein Neuanfang. Das ist auch ganz gut für mich, denn ich brauche nach einer langen Saison diesen Cut."
Sturm kam im Sommer von den Colorado Avalanche, einer Mannschaft, die wie keine andere für Tempo-Eishockey stand. Ähnliche Elemente könnten nun auch bei den Sharks gefragt sein. "Ich weiß aus den früheren Duellen mit San Jose, dass es immer schwer war, hier zu spielen. Wie Timo schon gesagt hat: Wir werden viel Schlittschuhlaufen und versuchen, über Zweikämpfe Spiele gewinnen. Jeder muss schauen, dass er vier, fünf Prozent draufpackt, dann werden wir auch wieder eine erfolgreiche Mannschaft haben."