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Die NHL zum Anfassen in Berlin

Blackhawks-Spieler DeBrincat und Strome auf der Global Fan Tour

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor

Einen Tag vor dem Spiel zwischen den Chicago Blackhawks und den Eisbären Berlin im Rahmen der NHL Global Series Challenge 2019 am Sonntag um 19.30 Uhr MESZ (DAZN, Kicker.de, NHL.tv) konnten sich die Eishockey-Fans in der deutschen Hauptstadt auf den hohen NHL-Besuch einstellen. Im Rahmen der Global Fan Tour strömten ein paar tausend Interessierte aus allen Teilen der Bundesrepublik in die Mall of Berlin. Darunter nicht nur Blackhawks- und Eisbären-Fans aus Berlin: Viele andere NHL-Trikots waren zu erkennen und auf Nachfrage wurden etwa Augsburg, Bonn, Münster, Nürnberg, Schwenningen oder Straubing als Anreiseort genannt. 

Mit dem NHL-Fieber konnten sich die Fans bei der Global Fan Tor dann schnell infizieren: Spielerkarten konnten mit dem eigenen Foto versehen werden, für Kinder gab es Mal- und Bastelaktivitäten, dazu konnten die eigenen Hockey-Fähigkeiten in zahlreichen verschiedenen Stationen getestet werden: Gesucht wurden etwa der härteste und präziseste Schuss oder die Treffsicherheit auf große Distanz. Sehr begehrt war auch eine Puck-Skills-Maschine, bei der ein Puck mit dem Schläger über wechselnde rote Punkte geführt werden musste - nichts für schwache Nerven oder steife Handgelenke!

NHL-Stars zum Greifen nahe

Die längste Schlange an diesem Tag aber bildete sich vor einem blauen Zelt: Dort hatten die Blackhawks-Spieler Alex DeBrincat und Dylan Strome Stellung bezogen und erfüllten geduldig und gut gelaunt jeden Autogramm- und Selfie-Wunsch. Genauso begeistert, wie die Fans auf die nahbaren NHL-Stars reagierten, so zeigten sich auch die Spieler beeindruckt von der deutschen Fanszene: "Wir haben uns gefreut, mit den Fans interagieren zu können und hatten eine schöne Zeit", sagte Strome. "Es ist schön, diese Unterstützung am anderen Ende der Welt zu sehen."

"Es ist toll hier zu sein und die Unterstützung der Fans zu sehen", bestätigte auch DeBrincat. "Egal, wo wir hinkommen, es sind auch Chicago-Blackhawks-Fans da. Es freut uns, dass sie etwas erleben können, was sie sonst nicht zu sehen bekommen. Es ist auch für uns eine tolle Erfahrung, die uns viel Spaß macht, und es ist schön, den Support hier zu sehen. Deutschland wird zu einer echten Eishockey-Nation. Es sind viele gute deutsche Spieler in der NHL, die sich einen Namen gemacht haben. Auch bei internationalen Turnieren und Weltmeisterschaften schneidet Deutschland gut ab."

DeBrincat - Strome 1:1

Das galt auch für die beiden Blackhawks-Stürmer, die sich nach der Autogrammstunde in die Menge stürzten und sich an zwei Stationen duellierten. Strome zeigte den härteren Schuss - dafür hatte DeBrincat flinkere Hände am Deking-Brett. "Beim härtesten Schuss habe ich mich schwergetan. Mein Schläger hatte auch nur einen 40er Flex und ich wollte ihn nicht kaputt machen", unkte DeBricat mit einem breiten Grinsen im Gesicht und fügte an: "Ich bin froh, dass ich den Stickhandling-Wettkampf gewonnen habe. Es war knapp und am Ende ein gerechtes Unentschieden." 

Damit konnte auch Strome gut leben: "Ich habe beim härtesten Schuss, er beim Stick-Handling gewonnen. Es war also genau umgekehrt wie auf dem Eis, wo ich eher der Passgeber und er eher der Schütze ist. Aber das geht schon in Ordnung."

Eisbären mischen kräftig mit

Später am Nachmittag stießen auch zwei Spieler der Eisbären zur Fan Tour hinzu. Die Angreifer Louis-Marc Aubry sowie Pierre-Cedric Labrie strahlten um die Wette und standen lange Rede und Antwort auf der Bühne. Danach wollten sich auch die Berliner in den Wettkämpfen "Stick-Handling", "härtester Schuss" und "präzisester Schuss" messen. Aubry entschied das Deking für sich, Labrie donnerte den Puck mit stolzen 170 km/h in die Maschen und glich aus. Beim entscheidenden Spiel versenkte dann Aubry drei Pucks in den Zielen, während Labrie den aufgemalten Goalie nicht bezwingen konnte. "Er ist für die Tore zuständig, ich will die Scheiben nur zum Tor bringen", scherzte Labrie. 

 

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"Das werde ich ihm noch lange unter die Nase reiben", stichelte derweil Aubry in Richtung seines Teamkollegen. Berlins Stürmer hatte selbst das Fieber gepackt und wurde regelrecht süchtig nach dem Decking-Spiel. Also lieferte er sich nach der Autogrammstunde noch einige packende Duelle mit vielen kleinen und großen Eishockey-Fans. Die NHL zum Anfassen? An diesem Nachmittag war dies keine Platitude. 

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