Ob auf den Fanfesten in Nürnberg, Bern und Köln, ob beim Vorbereitungsspiel der Devils gegen den SC Bern in der Schweizer Hauptstadt oder jenem der Oilers am Tag der deutschen Einheit gegen die Kölner Haie in deren Stadt, nirgendwo blieben bei den Protagonisten, Zuschauern und Besuchern Wünsche offen, keine sportlichen, und, was im Profisport ebenfalls dazugehört, auch keine wirtschaftlichen.
Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei [@NHLde]
Es gab voll besetzte Hallen, in denen die Fans bereit waren, dem Event ein Ambiente zu geben, das seinesgleichen sucht. Bei den Testspielen in Bern und Köln wurden vor allem die Lokalmatadoren so frenetisch angefeuert, als ginge es um eine Meisterschaft. Es herrschte eine Stimmung, die viel Lust auf mehr machte.
Die Chancen stehen nicht einmal schlecht, dass dies in nicht allzu ferner Zukunft auch der Fall sein wird. Deputy Commissioner Bill Daly deutete schon am 3. Oktober in Köln gegenüber der Presse an, dass er sich durchaus vorstellen könne, in der Domstadt auch einmal ein reguläres Saisonspiel auszutragen. Er war davon angetan, wie viele Fans vor dem Hotel der Oilers auf die Spieler warteten.
"Der größte Gewinn an diesem Event ist, dass ihn, so wie ich mitbekommen habe, die Spieler genossen, und ihn die Anhänger sowie die deutsche und die Kölner Community angenommen haben", sagte Daly.
Daly täuscht sein Eindruck nicht, gerne würden wir weitere Veranstaltungen dieser Art auf Schweizer und deutschem Boden sehen. Es ist Daly ebenfalls hoch anzurechnen, dass es ihm zuvorderst nicht darum ging eine Kosten-Nutzen-Rechnung im betriebswirtschaftlichen Sinn aufzustellen, sondern die Förderung des Eishockeysports im Blick hat.