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Devils kommen dreimal wacher aus der Kabine

NHL Global Series 2018 in Göteborg: New Jersey siegt gegen Edmonton, Hischier und Draisaitl punkten

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Die New Jersey Devils sind mit einem bärenstarken Auftritt in die Saison gestartet. Im Scandinavium in Göteborg bezwangen sie die Edmonton Oilers mit 5:2. Das Auftaktmatch beider Mannschaften fand im Rahmen der NHL Global Series 2018 in der schwedischen Metropole statt. Kyle Palmieri und Travis Zajac schnürten jeweils einen Doppelpack für die Devils. Den fünften Treffer steuerte Stefan Noesen per Empty-Net-Goal bei. Nico Hischier verbuchte einen Assist in der Partie. Bei den Oilers trugen sich Milan Lucic und Leon Draisaitl in die Torschützenliste ein. Der Kölner hatte zudem Lucics Tor aufgelegt.

Video: EDM@NJD: Palmieri trifft nach nur 58 Sekunden

Die Fans in der mit 12.000 Zuschauer ausverkauften Arena waren begeistert vom NHL-Gastspiel beider Teams. Im Fokus der schwedischen Fans standen zu Beginn deren Landsleute Adam Larsson, Oscar Klefbom (beide Oilers) und Marcus Johansson (Devils). Larsson und Johansson führten zusammen mit Devils-Torwartlegende und Stanley-Cup-Gewinner Martin Brodeur das symbolische Eröffnungsbully aus. Danach ging es auf dem Eis zur Sache.

New Jersey war zu Beginn aller drei Abschnitte deutlich präsenter als der Kontrahent aus Edmonton. Vier ihrer fünf Treffer markierten die Devils in diesen Phasen und legten damit den Grundstein zum Erfolg. Devils-Center Hischier freute sich über den starken Saisonstart, den sich das Team fest vorgenommen hatte. "Wir haben 60 Minuten gutes Hockey gespielt. Es ist uns gelungen, unser schnelles und einfaches Spiel zu zeigen. Schlussendlich haben wir verdient gewonnen", lautete sein Fazit. Trotz der ansehnlichen Darbietung sieht er noch Luft nach oben. "Sicherlich müssen wir uns noch verbessern, es lief längst noch nicht alles perfekt. Aber jetzt freuen wir uns erst einmal über den Sieg", sagte der 19 Jahre alte Angreifer.

 

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Devils-Torhüter Keith Kinkaid freute sich über die besondere Woche mit den beiden Erfolgen in Bern und Göteborg. "Der heute war natürlich wichtiger. Darauf haben wir die vergangenen Tage hingearbeitet. Der Aufenthalt in Schweden war für mich etwas Besonderes, da ich zuvor noch nie hier gewesen bin", so der Torhüter im Anschluss an die Begegnung.

Doppeltorschütze Zajac machte die Schnelligkeit der Devils als entscheidenden Faktor an diesem Abend aus. "Durch unseren Speed haben wir in der Offensive viele Chancen kreiert. Wir haben viele kluge Spielzüge gemacht und uns gegenseitig gut unterstützt. Zu diesem frühen Zeitpunkt ist das ein hervorragendes Zeichen. Der schnelle Führungstreffer hat uns natürlich auch in die Karten gespielt und dazu beigetragen, dass wir gleich in unseren Rhythmus gekommen sind", analysierte der 33-jährige Routinier. Den Ausflug nach Schweden empfand er als bereichernde Erfahrung. "Es war für beide Mannschaften eine tolle Sache. Schließlich kommt man nicht oft nach Europa, um ein NHL-Spiel auszutragen. Die Fans in Schweden schätzen Eishockey, das merkt man sofort. Ich bin daher sehr dankbar für die Gelegenheit, dass ich hier spielen durfte. Ich glaube, ich spreche da für unser gesamtes Team", sagte Zajac.

Video: EDM@NJD: Zajac zieht auf Rückhand und bezwingt Talbot

Weniger gut aufgelegt nach der deutlichen Pleite zum Saisonstart waren verständlicherweise die Oilers. "Wir haben sehr verhalten angefangen und die ersten zwei Drittel hergeschenkt. Ich denke, im dritten Drittel waren wir die bessere Mannschaft und haben noch einmal alles probiert. Das ist das Positive, was wir heute aus diesem Spiel mitnehmen können", analysierte Leon Draisaitl. Für ihn persönlich lief das Spiel nicht schlecht. Nicht nur wegen seinen beiden Scorerpunkten zählte er zu den Aktivposten in einer insgesamt enttäuschenden Oilers-Mannschaft. Vor allem die Defensive inklusive Torwart Cam Talbot wirkte in mehreren Situationen indisponiert, wobei der Schlussmann aber auch mehrere Glanztaten zeigte und Schlimmeres verhinderte.

Oilers-Kapitän Connor McDavid war nach dem Match erkennbar bedient. "Wir haben einfach nicht in die Partie gefunden. Dieses Phänomen beschäftigt uns schon eine Weile. Im zweiten Abschnitt ist uns so gut wie nichts gelungen. Das soll aber die Leistung der Devils nicht schmälern. Sie haben verdient gewonnen", sagte er und zog von dannen.

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