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In der NHL-Saison 2022/23 gab es viele verrückte und emotionale Situationen. NHL.com/de blickt zurück auf die besten Zitate in diesen Momenten.

"Das war eines der wildesten Spiele, die ich je gesehen habe" - Philipp Grubauer

Am 30. November stieg das wohl verrückteste Spiel in der Saison 2022/23: In der Crypto.com Arena in L.A. hieß es zwischen den Los Angeles Kings und dem Seattle Kraken am Ende 8:9. 17 Tore in einem Eishockey-Spiel - das gibt es nicht alle Tage zu sehen. "Es war eine Art verkorkster Abend", sagte etwa Seattles Siegtorschütze Andre Burakovsky. "Es war ein sehr, sehr verwirrendes Spiel für alle von uns", rang Kings-Trainer Todd McLellan um Worte. Der deutsche Torwart Philipp Grubauer, der das Spektakel von der Bank aus verfolgte, sprach am Ende von "einem der wildesten Spiele, die ich je gesehen habe".

Kraken mit sechstem Sieg in Serie

"Ich nenne ihn den 'Deutschen Cowboy'" - Dave Tomlinson

Grubauer ist auch Teil des nächsten Zitats: Der ehemalige DEL-Spieler Dave Tomlinson, der mittlerweile für das Kraken-Radio Spiele überträgt, schwärmte im Januar vom deutschen Torwart und zog einen ungewöhnlichen Vergleich: "Ich nenne ihn den 'Deutschen Cowboy', weil er Pferde auf einer Ranch hat und das zu seinem Lifestyle gehört", erklärte Tomlinson und sprach in höchsten Tönen vom Rosenheimer, der im weiteren Saisonverlauf zum Rückgrat der Kraken werden sollte: "Sein Stil gefällt mir. Er verlässt sich auf seinen Hockey-Instinkt, liest die Spielzüge der Gegner und ist athletisch genug von einer Seite auf die andere zu kommen, um diese wichtigen Saves zu zeigen. Er war nach seiner Verletzung nicht wackelig, sondern hat sofort wieder gezeigt, was er kann. Eine seiner positiven Attribute ist zudem, dass er im Tor richtig kämpft und arbeitet. Er wirft alles rein, um eine Parade zu schaffen. Manchmal kann er gar nicht rechtzeitig da sein, er schafft es aber trotzdem. Es macht Spaß, ihm zuzuschauen. Die Fans lieben es 'Gruuuu!' zu rufen, wenn er einen wichtigen Schuss entschärft. Hier in Seattle ist er einer der Publikumslieblinge."

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"Ohne Fans wäre ich heute nicht da, wo ich bin" - Tim Stutzle

So aufgeregt sieht man Tim Stützle selten. Das lag aber weniger am 5:0-Heimsieg gegen die Montreal Canadiens, sondern mehr am zahlreichen Besuch aus Deutschland, der Ende Januar im Canadian Tire Centre vorbeigeschaut hatte. Stützle rannte nach dem Spiel auf die Tribüne, um dort Autogramm- und Foto-Wünsche der Fans aus der Heimat zu erfüllen. "Sehr viele kamen aus Mannheim", strahlte der ehemalige Adler-Spieler. "Es war mega cool, sie alle zu sehen. Den Support, den wir aus Deutschland bekommen, ist natürlich super! Ich denke, dass es für die Fans ein Riesenerlebnis ist", sagte Stützle, der sich demütig bedankte: "Ohne Fans wäre ich heute nicht da, wo ich bin", erklärte er. "Ich glaube, dafür muss man einfach dankbar sein und sich so viel Zeit nehmen, wie möglich. Das versuche ich immer. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie heute da waren."

Tim Stützle schildert perfekt seinen eigenen Treffer

"Viel Liebe geht an meine Mitspieler" - Mitch Marner

Zwischen dem 27. Oktober und dem 13. Dezember 2022 hatte Stürmer Mitchell Marner von den Toronto Maple Leafs einen unglaublichen Lauf: Er punktete in 23 Spielen in Folge (11-21-32). Es ist die längste Punkteserie in der Franchise-Geschichte der Maple Leafs und drittlängste unter allen aktiven NHL-Spielern nach Patrick Kane (26 Spiele in 2014/15) und Sidney Crosby (25 Spiele in 2010/11). "Das war cool", sagte Marner. "Es ist schön, das erreicht zu haben, in einem Atemzug mit Legenden genannt zu werden und etwas Besonderes für dieses Team geschaffen zu haben. Ohne die Jungs in der Kabine wäre es aber nicht möglich gewesen. Viel Liebe geht deshalb an meine Mitspieler."

"Da ist viel Ballast abgefallen" - Auston Matthews

Erstmals seit 2004 haben die Toronto Maple Leafs wieder eine Serie in den Stanley Cup Playoffs gewinnen können. In der ersten Runde setzte sich Toronto mit 4:2 gegen den Tampa Bay Lightning durch. "Da ist viel Ballast abgefallen", sagte Torjäger Auston Matthews. Mitspieler Marner nannte es einen "besonderen Moment".

"Das sind die verrücktesten Gefühle, die ich je hatte" - Mark Stone

Die Vegas Golden Knights hatten gerade Spiel 5 des Stanley Cup Finales gegen die Florida Panthers mit 9:2 gewonnen und damit auch die Serie mit 4:1 für sich entschieden. Kapitän Mark Stone bekam den Stanley Cup überreicht, feierte mit seinen Teamkollegen auf dem Eis und drehte eine Ehrenrunde. Daraufhin gab der der Stürmer einen emotionalen Einblick in seine Gefühlswelt. "Es war unglaublich", so Stone. "Ich habe nur in die Augen meiner Mitspieler geblickt. Das sind die verrücktesten Gefühle, die ich je hatte. Einfach zu wissen, dass ich das mit meinen 25, 30 besten Freunden geschafft habe, macht es noch spezieller. Ich kann die Gefühle in meinem Bauch gar nicht beschreiben. Das kann man sich gar nicht vorstellen."

FLA@VGK, Sp5: Die Mannschaft feiert mit dem Cup