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Am 26. Juni wird die erste Phase der NHL Draft Lottery stattfinden. Durch die Unterbrechung der Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie am 12. März wurde auch das Vorgehen für die Draft Lottery angepasst. In der ersten Phase, die am Freitag abgehalten wird, nehmen die sieben nicht für die Stanley-Cup-Qualifikation qualifizierten Teams teil. Zusätzlich werden die acht Teams, die in den Best-of-5-Serien der Stanley-Cup-Qualifikation ausscheiden, durch Platzhalter vertreten. Sollte bei mindestens einer der drei Auslosungen für die Top-Drei-Draft-Picks einer dieser Platzhalter gezogen werden, so wird in der zweiten Phase unter den ausgeschiedenen Teams, bei gleich verteilten Chancen, dieses Wahlrecht ausgelost.

NHL Draft Lottery Quoten

| Detroit Red Wings | .275 | 18.5% | | Ottawa Senators | .437 | 13.5% | | Ottawa Senators* | .437 | 11.5% | | Los Ángeles Kings | .457 | 9.5% | | Anaheim Ducks | .472 | 8.5% | | New Jersey Devils# | .493 | 7.5% | | Buffalo Sabres | .493 | 6.5% | | Team A | Nicht anwendbar | 6.0% | | Team B | Nicht anwendbar | 5.0% | | Team C | Nicht anwendbar | 3.5% | | Team D | Nicht anwendbar | 3.0% | | Team E | Nicht anwendbar | 2.5% | | Team F | Nicht anwendbar | 2.0% | | Team G | Nicht anwendbar | 1.5% | | Team H | Nicht anwendbar | 1.0% | | Team | Pkt% | Quote | | --- | --- | --- |

*Erworben über einen Trade mit den San Jose Sharks (45,0 % Punktequote)

New Jersey erhielt eine bessere Lottery-Quote als Buffalo, weil es eine schlechtere Quote bei den Siegen in der regulären Spielzeit/Overtime hatte (34,8 % verglichen mit 40,6 % von Buffalo).

Alle Teams der Qualifikationsserien sowie jene Mannschaften, die Draft-Picks der sieben nicht Qualifizierten halten, werden die Lottery am 26. Juni gespannt verfolgen. NHL.com/de befasst sich heute mit den Auswirkungen, die ein Erfolg in der Draft Lottery für die jeweilige Franchise haben kann. Dabei werden die sieben nicht qualifizierten Teams ebenso betrachtet wie die acht Partien der Qualifizierungsrunde und die daran beteiligten Mannschaften.

Detroit Red Wings (18,5 %)

Die Saison 2019/20 war für die Detroit Red Wings enttäuschend. Das Team befindet sich im Neuaufbau, somit war klar, dass die Red Wings nicht zu den Top-Kandidaten auf die Playoff-Plätze zählen. Zur Saisonunterbrechung konnte Detroit aus 71 Partien nur 39 Punkte vorweisen. Den 17 Siegen standen 54 Niederlagen (17-49-5) entgegen. Wenig überraschend waren Offensive und Defensive die jeweils schwächsten der Liga.

Mit einer Chance von 18,5% auf den Nummer-Eins-Pick haben die Fans der Red Wings zumindest die Entschädigung der höchsten Einzel-Wahrscheinlichkeit auf die beste Position im bevorstehenden Draft. Der erste Pick stünde Detroit gut zu Gesicht und würde den Neuaufbau beschleunigen. Nach Moritz Seider im vergangenen Jahr könnte Alexis Lafreniere die Offensive schnell beleben und Detroit so zumindest in Playoff-Nähe bringen. Als Gesicht der Franchise müsste Lafreniere schnell reifen, das darf dem vielseitig veranlagten Stürmer zugetraut werden. Die Zukunft der Red Wings würde mit dem ersten Wahlrecht auch langfristig besser aussehen.

Ottawa Senators (13,5 %)

Die Ottawa Senators hatten sich sicher mehr von der Spielzeit 2019/20 versprochen. Doch am Ende dürften sie mit der Ausbeute zufrieden sein. Ein Grund ist auch das schwache Abschneiden der San Jose Sharks. Während die Offensive der Senators noch recht gut abschnitt (191 Tore), war die Defensive ihre Problemstelle. Die Top-Vier-Scorer sind zwischen 20 und 27 Jahren, was noch viel Entwicklungspotential bedeutet.

Für Ottawa wäre der Nummer-Eins-Pick eine gute Chance, sich gezielt zu verstärken. Zum einen könnte Alexis Lafreniere die Offensive noch jünger und breiter machen, zum anderen würde sich die Chance ergeben durch ein Tauschgeschäft die Schwachstellen in der Defensive anzugehen. Aufgrund der zwei guten Chancen in der Lottery, stehen die Senators, sollten sie die richtigen Entscheidungen treffen, vor einer strahlenden Zukunft.

Ottawa Senators (11,5%)

Auch die dritthöchste Wahrscheinlichkeit für die beste Ausgangsposition im Draft liegt bei den Senators. Durch den Trade um Erik Karlsson erhielt Ottawa unter anderem das Wahlrecht der Sharks in der ersten Runde beim Draft 2020. Durch die überraschend schlechte Saison San Joses beschert das den Senators eine Gesamtchance von 24% auf den Nummer-Eins-Pick. So groß wie bei keinem anderen Franchise.

Die beiden guten Picks geben den Senators noch mehr Möglichkeiten. Zwei Top-Nachwuchsspieler würden den Klub mittelfristig weiterhelfen. Durch Tauschgeschäfte könnte aber auch schnell ein Team geformt werden, das in den Playoffs ein ernstzunehmender Gegner ist. Egal wie sich die Senators entscheiden, künftig wird mit ihnen zu rechnen sein.

Los Angeles Kings (9,5%)

In Los Angeles erhofften sich vor Saisonbeginn die Verantwortlichen, dass die Spielzeit 2018/18 nur ein Ausrutscher war, der mit kleinen Änderungen behoben werden kann. Zwar schnitt das Team 2019/20 etwas besser ab als noch vor Jahresfrist, doch zufrieden kann in der Filmmetropole wahrlich niemand sein. Rang 28, 64 Punkte und die zweitschwächste Offensive sind zu wenig für die erfolgshungrigen Kings.

Mit Glück bei der Draft Lottery stünden die Kings vor der entscheidenden Frage, ob die Zeit für den Umbruch gekommen ist. Keiner der Top-Fünf Scorer ist unter 25 Jahre, drei (Anze Kopitar, Dustin Brown, Drew Doughty) sogar über 30. Mit einem Wahlrecht an erster Stelle könnte sich die Franchise ein neues Aushängeschild in den Kader holen. Dem deutschen Co-Trainer Marco Sturm bleibt zu wünschen, dass er durch ein gutes Draft-Lottery-Ergebnis künftig mit einem Top-Akteur arbeiten darf. Für die Kings würde das, zumindest auf lange Sicht, wieder die Chance auf goldene Zeiten ergeben.

Anaheim Ducks (8,5%)

Mit im Schnitt 28,17 Jahren sind die Anaheim Ducks das neuntälteste Team der NHL. Die Erfahrung von Ryan Getzlaf und seinen Mannschaftskollegen reichte jedoch nicht für eine erfolgreiche gestaltete Saison. Nur 29 Siege aus 71 Partien konnten die Ducks einfahren (29-33-9) und landeten damit auf dem 27. Rang.

Ein Nummer-Eins-Pick, oder zumindest ein Aufstieg in die Top-Drei, wäre die wichtige Frischzellenkur für die Ducks. Ein hochtalentierter Nachwuchsakteur wir Lafreniere könnte von der Erfahrung der Ducks profitieren. Auf der anderen Seite würde Anaheim sich den frischen Wind zu Nutze machen können. Eine Win-Win-Situation, die die Entwicklung der Ducks in die richtigen Bahnen lenken kann.

New Jersey Devils (7,5%)

Mit frühen Wahlrechten beim Draft kennen sich die New Jersey Devils aus. 2017 zogen die Devils an erster Stelle den Schweizer Nico Hischier. Zwei Jahre später, 2019, durfte New Jersey erneut als erstes Franchise einen Nachwuchsspieler auswählen. Die Wahl fiel auf Jack Hughes. Hischier, 21 Jahre alt, und Hughes (19) entwickeln sich gut und bescheinigen den Devils schon jetzt eine herausragende Zukunft.

Unvergessliche Momente: Nico Hischier

Ein weiterer Nummer-Eins-Pick wäre für die Verantwortlichen der Devils ein echter Lottogewinn. Damit würden drei Jahrgangsbeste aus vier aufeinanderfolgenden Draft-Klassen das Devils-Trikot tragen. Mit Hischier, Hughes und Lafreniere hätten die Devils viel Potenzial, zumindest solange bis die drei in die Free-Agent-Phase kommen.

Buffalo Sabres (6,5%)

Nur knapp verpassten die Buffalo Sabres den Sprung in die Stanley-Cup-Qualifikation. Immerhin erhöht sich somit ihre Chance, beim Draft ein frühes Zugrecht zu erhalten. Mit Ralph Krueger als Trainer verbesserte sich das Team im Vergleich zur Vorsaison. Das Durchschnittsalter von 26,92 Jahren ist besonders der Defensive zu verdanken, in der außer Matt Hunwick kein Spieler vor 1992 geboren wurde.

Im Angriff gibt es noch Potenzial für eine Verjüngungskur. Der 1996 geborene Jack Eichel ist ihr jüngste Leistungsträger im Sturm. Mit Lafreniere oder einem der anderen Top-Prospects würden die Sabres auch in der Offensive Qualität und Entwicklungspotenzial gewinnen. Der Weg ein Top-Team zu werden wäre frei.

Pittsburgh Penguins oder Montreal Canadiens (3%)

Während die Pittsburgh Penguins der verlorenen Chance unter die Top-Vier im Osten noch nachtrauern dürften, so freuen sich die Montreal Canadiens eine erneute Chance auf die Stanley Cup Playoffs zu bekommen. Die Frankokanadier waren zur Saisonunterbrechung am 12. März vermeintlich aus dem Playoff-Rennen ausgeschieden.

Trotz des fast gleichen Durchschnittsalters (Montreal 27,48 / Pittsburgh 27,89) befinden sich beide Mannschafen in unterschiedlichen Zyklen ihrer Entwicklung. Die Canadiens versuchen einen sanften Umbruch ohne radikalen Schnitt, dennoch sollen junge Spieler nachrücken.

In Pittsburgh sind mit Sidney Crosby und Evgeni Malkin zwei Akteure Leistungsträger, die die 30-Jahre-Grenze bereits überschritten haben. Mit Jake Guentzel (25), Bryan Rust (28) und Jared McCann (24) kommen neue Top-Spieler nach, doch der große Name eines Nummer-Eins-Pick fehlt. Sollten die Penguins in die Stanley Cup Playoffs einziehen, so würde ihr Erstrunden-Draftpick an die Minnesota Wild fallen.

LAK@PIT: Rust verwertet Guentzels Pass

Für Montreal wäre ein frühes Wahlrecht ein weiterer Baustein im Umbruch, für die Penguins könnte Lafreniere das neue Gesicht der Franchise werden. Im Schatten von Crosby und Malkin hätte das Talent ausreichend Zeit zu reifen und möglicherweise sogar erste Erfolge zu feiern.

Carolina Hurricanes oder New York Rangers (3%)

Bei den New York Rangers wurde vor der Saison 2018/19 der Umbruch eingeläutet. Mit 26,17 Jahren stellen sie die drittjüngste Truppe der NHL und konnten sich trotzdem 2019/20 lange im Kampf um die Playoffs behaupten. Nach dem Wahlrecht an zweiter Stelle 2019, bei dem die Rangers Kaapo Kakko akquirierten, wäre ein weiterer früher Pick die Krönung für das Team aus Mannhatten. Mit Kakko, dem vor der Saison verpflichten Artemi Panarin und Lefreniere oder einem anderen der Top-Kandidaten des Drafts, wären die Rangers für die nächsten Jahre gut gerüstet.

Sollten die Carolina Hurricanes in der Best-Of-Five-Serie nicht die Oberhand behalten, würden sie in einer mögliche zweiten Phase der Draft Lottery auf Fortuna hoffen. Die "Bunch of Jerks" würde sich über einen Top-Prospect sicher freuen und er könnte ein weiterer Baustein in dem ausgewogen besetzten Team sein, der die ohnehin schon gute Offensive (222 Tore) auf das Niveau eines Titelkandidaten hebt. In einem Trade mit den Rangers schickten die Hurricanes ihren schlechteren Erstrunden-Pick (einen weiteren erhielten sie von den Toronto Maple Leafs) nach New York.

Ottawa Senators (via New York Islanders) oder Florida Panthers (3%)

Im Duell Islanders gegen Panthers heißt es Offensive gegen Defensive. Für die Islanders wäre ein Ausscheiden nicht so weich gepolstert wie für die Panthers. Während Florida zumindest in die mögliche zweite Phase der Draft Lottery fallen würde, müssten die Islanders zusehen, wie sich die Ottawa Senators erneut Hoffnungen auf eine gute Draft-Position machen können. New York tauschte den eigenen Pick gegen Jean-Gabriel Pageau ein. Für Ottawa ist es die dritte Chance auf eine herausragende Ausgangsposition, und eine strahlende Zukunft scheint mit so viel Nachwuchs-Stars garantiert.

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Bei den Panthers ist der Sturm nicht die Baustelle (231 Tore), doch eine weitere Waffe im Angriffs-Arsenal würde die ohnehin schon breite Offensive, mit elf Spielern, die 20 oder mehr Punkte erzielten, weiter aufwerten.

Carolina Hurricanes/New York Rangers (via Toronto Maple Leafs) oder Columbus Blue Jackets (3%)

Vor der Saison mussten die Columbus Blue Jackets viel Federn lassen und verloren mit Sergei Bobrovski, Matt Duchene und Artemi Panarin drei Top-Spieler während der Free-Agent-Phase. Nicht wenig rechneten mit einer schwachen Saison der Blue Jackets, die aus ihren begrenzten Möglichkeiten jedoch viel machten. Sollten sie in der zweiten Phase der Draft Lottery einen Sprung auf die Top-Plätze machen, so hätte das hinter den Devils, zweitjüngste Team seinen Superstar für die nächsten Jahre gefunden.

In Toronto hält sich die Freude über die Teilnahme an der Stanley-Cup-Qualifikation in Grenzen und auch das getauschte Erstrunden-Wahlrecht mit den Carolina Hurricanes (im Gegenzug für Patrick Marleau) dürfte die Begeisterung nicht steigern. Für Carolina bietet sich so die doppelte Chance auf den besten Nachwuchsspieler der Draft-Klasse 2020. Carolina muss jedoch den schlechteren Draft-Pick in der ersten Runde an die New York Rangers geben. Ein Nummer-Eins-Pick wäre davon natürlich nicht betroffen, da der andere automatisch schlechter wäre.

Edmonton Oilers oder Chicago Blackhawks (3%)

Mit Leon Draisaitl und Connor McDavid stellen die Oilers die Top-Zwei-Scorer der NHL und können sich über fehlendes Talent in der Offensive nicht beklagen. Mit Glück im Losverfahren wäre es den Oilers möglich, erneut die Chance auf einen frühen Draft-Pick zu erhalten. Mit vier Nummer-Eins-Picks seit 2010 (2010, 2011, 2012 und 2015) sowie weiteren frühen Wahlmöglichkeiten kennen sich die Oilers gut aus. Da im diesjährigen Draft besonders Angreifer weit vorne gelistet sind, würde das Duo McDavid-Draisaitl zu einem Trio werden, sollte Edmonton in der Lottery gewinnen.

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Die Blackhawks hängen in der Offensive sehr am Tropf ihres Superstars Patrick Kane. Mit 84 Punkten in 70 Partien ist der 31-jährige der uneingeschränkte Leistungsträger des Teams. Mit Dominik Kubalik (24 Jahre) und Alex DeBrincat (22) kommen bereits junge Spieler nach, die künftig die Lücke zwischen Kane und dem Rest des Teams schließen sollen. Für Chicago wäre ein weiterer Top-Nachwuchsspieler ein Segen und ein Versprechen für die Zukunft, besonders wenn die Defensive sich ebenso weiter verbessert. Das Potential wäre vorhanden.

Nashville Predators oder New Jersey Devils (Via Arizona Coyotes) (3%)

Sollte es zu einer zweiten Phase in der Draft Lottery kommen, so würden die Devils sicher den Nashville Predators in der Qualifikation die Daumen drücken. New Jersey erhielt im Rahmen des Trades von Taylor Hall auch das Zugrecht von den Coyotes. Während für die Devils ein weiterer Nummer-Eins-Pick fantastische Möglichkeiten in der Offensive eröffnen würde, könnten auch die Predators von der Verjüngungskur durch einen Top-Nachwuchsspieler profitieren.

Das Team aus Music City war 2019/20 im Schnitt 28,67 Jahre alt und damit das viertälteste der NHL. Mit Roman Josi wurde ein Verteidiger zum Top-Scorer und auch auf dem vierten Rang der internen Punktesammler-Liste findet sich mit Ryan Ellis ein Defensiv-Akteur. Der offensivlastige Draft wäre für Nashville eine gute Chance, eine neue Generation in den Angriffsreihen zu installieren und mittelfristig wieder zu einem Titelkandidaten zu werden.

New Jersey Devils (via Vancouver Canucks) oder Minnesota Wild (3%)

Während sich die New Jersey Devils sicher auf drei Erstrunden-Draft-Picks freuen können, werden es bei den Minnesota Wild nur zwei, sollten die Pittsburgh Penguins ihr Qualifikations-Duell gegen die Canadiens gewinnen. New Jersey wird auch bei der Best-Of-Five-Serie der Wild gegen die Vancouver Canucks einen persönlichen Favoriten haben. Sollte Vancouver ausscheiden, so hätten die Devils eine weitere Chance auf einen Draft-Pick, aufgrund eines Drei-Wege-Trades zwischen Vancouver, New Jersey und den Tampa Bay Lightning, durch den Vancouvers Erstrunden-Pick an die Devils fällt.

Bei den Wild würde sich Kevin Fiala über einen genialen Angriffs-Partner freuen. Der Schweizer war mit 54 Zählern aus 64 Partien Top-Scorer seines Teams und gleichzeitig ihr einziger Akteur unter 30 Jahren innerhalb der Top-Fünf-Punktesammler. Für die Wild wäre es der erste Schritt eines nötigen Generationenwechsels, sollten sie einen Top-Pick zugelost bekommen. Das Fenster für Erfolge mit der aktuellen Generation scheint nicht mehr lange offen zu sein.

Calgary Flames oder Winnipeg Jets (3%)

Nur 0,03 Jahre trennen die Calgary Flames und die Winnipeg Jets beim Altersdurchschnitt ihrer Kader. Mit genau 27 Jahren sind die Flames etwas älter als ihr Kontrahent in der Qualifizierung. Auch sonst sind die Ausgangspositionen ähnlich. Die Chancen in der Lottery den ersten Pick zu bekommen liegen bei drei Prozent, in der Tabelle der Punktequote trennt sie nur 0,01 Prozent.

Die Top-Vier-Scorer der Flames sind zwischen 22 (Matthew Tkachuck) und 26 (Johnny Gaudreau) Jahre alt. Mit einem frühen Pick würde diese junge Riege erweitert und mehr Tiefe in die Offensive bringen.

Ähnlich verhält es sich bei den Jets. Der an Nummer Eins erwartete Lafreniere würde ihre Angriffsreihen schnell aufwerten. Bei den Jets befindet sich wie bei den Flames die größere Baustelle in der eigenen Zone.