Tief in die Gedanken des GMs ließ einen dieses Statement zwar nicht blicken, doch offenbarte es etwas von dem Optimismus, der in der kommenden Zeit vonnöten sein wird, wenn das Team wieder erfolgreicher spielen will.
Neben der Hoffnung auf den Top-Pick im NHL Draft 2020 am 26. Juni, für den Anaheim mit einer mathematischen Chance von 8,5 Prozent als das fünftchancenreichste Franchise der 31 Organisationen gelistet ist, sind weitere gute Entscheidungen der Verantwortlichen über den Sommer notwendig.
Die 67 Punkte, die Trainer Dallas Eakins mit seinem Kader aus den 71 Spielen in seiner ersten Saison mit den Ducks holte, machten deutlich, dass der Weg zurück an die Ligaspitze länger sein könnte als von vielen erwartet. Diverse Hochs und Tiefs durchzogen die abgelaufene Saison.
Nach einem recht erfolgreichen Start und einer Ausbeute von 9-6-0 aus den ersten 15 Spielen feierten die Ducks in den folgenden 31 Begegnungen nur noch acht Siege. Es gab 18 Niederlagen ohne Punktgewinn und fünf sieglose Spiele mit einem Zähler. Das alles reichte nicht aus, um sich dauerhaft in der Nähe der angestrebten Playoff-Ränge zu bewegen.
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Bedenklicher noch: Ligaweit bedeuteten die von Anaheim durchschnittlich erzielten 2,56 Tore pro Spiel lediglich Rang 29. In 39 von 71 Einsätzen schoss die Mannschaft maximal zwei Tore. 182 Treffer waren es in der Summe. Der NHL-Durchschnitt in dieser Kategorie betrug 208. In der Offensive drohen die Ducks den Anschluss zu verpassen, wenn sie nicht wirksam gegensteuern.
Da half es auch nichts, dass mit Center Adam Henrique ein Offensivmann eine starke Saison spielte. Mit 26 Toren und 43 Punkten führte er jeweils die teaminterne Wertung der Ducks an. Henrique zeichnete zudem als einziger Spieler im Kader für fünf Powerplaytreffer verantwortlich. Seine insgesamt neun Zähler aus dem Überzahlspiel bedeuten 2019/20 den geteilten ersten Rang innerhalb seines Teams.
Hinter ihrem Top-Scorer schafften es mit Rickard Rakell (42) und Ryan Getzlaf (42) lediglich zwei weitere Aktive über die 40-Punkte-Marke. Hinter Jakob Silfverberg auf Rang vier (39) klaffte ein beachtliches Zehn-Punkte-Loch zu Cam Fowler (29) auf Platz fünf. Zudem sind Henrique, Getzlaf und Silfverberg keine Jungspunde mehr. Eine Blutauffrischung im Sturm ist unerlässlich.