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Heimvorteil soll sich für die Penguins weiter auswirken

Gastgebendes Pittsburgh will in Spiel 5 mit den Fans im Rücken wieder in der Serie in Führung gehen

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

PITTSBURGH - Das Stanley Cup Finale 2017 zwischen den Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators wird am Donnerstag mit Spiel 5 in der PPG Paints Arena von Pittsburgh fortgesetzt. Nach zwei Spielen der Penguins in Spiel 1 und 2 hier, konnten die Predators ihrerseits mit zwei Heimsiegen ausgleichen.

In den vergangenen 35 Jahren gab es nur fünf Serien, die im Finale nur durch Heimsiege nach vier Spielen ausgeglichen waren. Zuletzt machten die Vancouver Canucks und die Boston Bruins im Jahr 2011 jeweils ihre Hausaufgaben.

Doch inwieweit ist der Heimvorteil wirklich ein Faktor? "Wir kommen nach Hause, fühlen uns hier wohl und unsere Fans werden uns antreiben", sagte Penguins Stürmer Jake Guentzel. "Von daher freuen wir uns darauf und werden alles daran setzen die Heimserie fortzusetzen."

Der nächste Sieg bedeutet, dass am Sonntag in Spiel 6 bereits die Entscheidung zugunsten des Gewinners von Spiel 5 fallen kann. Eine zusätzliche Motivation für die Spieler, noch mehr aus sich heraus zu holen. Die Anfeuerung im Stadion kann dazu führen, dass die Spieler noch mehr angetrieben werden.

"Es hat ihnen geholfen, dass sie ihre Fans hinter sich hatten und angefeuert wurden", sagte Penguins Stürmer Josh Archibald. "Das wird bei uns genauso sein. Von daher ist es schon ein Vorteil zu Hause zu spielen."

Die Predators können aus den ersten beiden Partien in Pittsburgh ihr Selbstvertrauen ziehen, als vieles für sie richtig lief, nur das Endergebnis nicht stimmte.

"Wir hatten Gefallen an unseren Spielen hier, diese ersten beiden Spiele", sagte Predators Austin Watson. "Natürlich mochten wir nicht das Ergebnis. Aber ich denke wir sollten damit fortfahren, wie wir zu Hause gespielt haben, Fehler minimieren, Großchancen der Gegner minimieren und Peks die Chance geben, die Saves zu machen."

Ähnlich sieht es Predators Stürmer Filip Forsberg. "Ich denke, wir hatten das ganze Jahr über Selbstvertrauen", sagte er. "Natürlich sind die ersten beiden Spiele vom Ergebnis her nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wir konnten viel Gutes daraus mitnehmen und noch einmal viel von den beiden letzten Spielen."

Der Schweizer Verteidiger von Nashville Roman Josi hebt ebenfalls hervor, dass sie in den beiden bisherigen Spielen in Pittsburgh gut gespielt hatten, weiß aber, dass die Penguins einiges zu bieten haben.

"Sie sind eine schnelle und gefährliche Mannschaft, egal, wo sie spielen", sagte Josi. "Sie stehen nicht umsonst zum zweiten Mal hier im Finale. Du kannst sie nicht 60 Minuten lang ausschalten, auch im dritten und vierten Spiel hatten sie ihre Chancen. Wir spielen Spiel 5 und wissen alle, was auf dem Spiel steht und dass wir mindestens einmal hier gewinnen müssen."

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