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Die Edmonton Oilers stehen am Freitag (10 p.m. ET; Sa. 4 Uhr MESZ) vor einem richtungsweisenden dritten Spiel der Serie der Ersten Runde in den Stanley Cup Playoffs 2026 in der Western Conference gegen die Anaheim Ducks. Nach einem 1:1-Ausgleich reisen die Kanadier nach Kalifornien – mit dem klaren Ziel, endlich ihren Rhythmus zu finden und vor allem im Powerplay zuzulegen.

Leon Draisaitl zeigte sich im Vorfeld des ersten Kräftemessens in Kalifornien optimistisch: „Es wird bei mir persönlich nach meiner Verletzungspause immer besser. Ich bin sehr zuversichtlich vor Spiel 3. Zuletzt haben wir als Mannschaft nicht unsere beste Leistung abgerufen, aber ich bin optimistisch, was unsere Leistungsfähigkeit betrifft.“ Tatsächlich wartet Edmonton in dieser Serie noch auf das erste Überzahltor – ein ungewöhnlicher Umstand, nachdem das Team in der regulären Saison mit starken 30,6 Prozent ligaweit führend war.

Auch Coach Kris Knoblauch mahnt zur Ruhe: „Manchmal hat man mit dem Powerplay einfach mal Pech. Das ist nicht ungewöhnlich und sollte nicht überinterpretiert werden. Unser Powerplay war in der regulären Saison schließlich sehr gut.“ Dennoch ist klar: Die Ducks haben bislang einen effektiven Weg gefunden, Edmontons gefährliche Offensive – insbesondere um Kapitän Connor McDavid – einzudämmen.

ANA@EDM, GM 2: Draisaitl profitiert von einem Abfälscher

Draisaitl sieht gerade im Ortswechsel eine Chance: „Manchmal ist es auswärts ein Stück weit einfacher. Darauf setze ich auch bei uns heute. Man muss Wege finden, Spiele zu gewinnen. So einfach ist das.“ Diese Mentalität wird gefragt sein, denn Anaheim überzeugt bislang mit disziplinierter Defensive und effizienten Special Teams.

Immerhin gibt es für die Oilers auch positive Nachrichten: Der zuletzt angeschlagene McDavid wird in Spiel 3 auflaufen. Der Kapitän wartet zwar noch auf seinen ersten Punkt in der Serie, könnte aber gerade auswärts den Unterschied machen.

Fest steht: Edmonton muss sich steigern – und zwar in allen Bereichen. Denn in den Playoffs entscheiden oft Nuancen. Oder, wie Draisaitl es treffend formuliert: Wege finden, Spiele zu gewinnen.

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