Die Buffalo Sabres haben sich nach drei hart umkämpften Spielen eine vielversprechende Ausgangsposition in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 in der Eastern Conference gegen die Boston Bruins erarbeitet. Mit dem 3:1-Erfolg in Spiel 3 gegen die Boston Bruins am Donnerstag führt Buffalo die Erstrundenserie mit 2:1 – und gönnte sich am Freitag bewusst eine Pause. Vor dem richtungsweisenden vierten Spiel am Sonntag (2 p.m. ET; 20 Uhr MESZ) setzt Trainer Lindy Ruff auf Regeneration und Gelassenheit.
„Wir haben drei Spiele in fünf Nächten absolviert, sehr emotionale und mental fordernde Partien. Heute heißt es: runterfahren“, erklärte Ruff am Freitagmittag. Der erfahrene Coach, der bereits mehr als 100 Playoff-Spiele betreut hat, weiß genau, wie er mit einer jungen Mannschaft umgehen muss, die sich erstmals in der K.o.-Phase beweist. „Ich war in der Vergangenheit vielleicht manchmal zu streng mit meinen Spielern. Inzwischen weiß ich, dass man es mit der Strenge auch nicht übertreiben darf“, erklärte Ruff.
Besonders nach der 2:4-Niederlage in Spiel 2 zeigte sich Ruffs Führungsstil. Zwar war er mit der Leistung unzufrieden, vermied es jedoch bewusst, dies öffentlich auszubreiten. „Ich wollte den Medien keinen zusätzlichen Stoff geben, damit sie die Spieler mit Fragen nach Fehlern löchern“, sagte er. Kritik werde intern geklärt – ein Ansatz, der darauf abzielt, den Druck von seiner unerfahrenen, jungen Mannschaft zu nehmen.






















