Wie meistens hat Marco Sturm ein breites Lachen und einen lockeren Spruch auf den Lippen, als ich ihm am Gründonnerstag im Trainingscenter der Florida Panthers nach dem Morning Skate seiner Mannschaft wieder einmal begegne. Er hat auch allen Grund dazu. Durch zwei wichtige Siege gegen direkte Konkurrenten haben sich die Boston Bruins (43-26-10) ihren Platz auf der ersten Wildcard der Eastern Conference gesichert. Somit ist davon auszugehen, dass die Qualifikation tatsächlich gelingen wird.
„Ehrlich gesagt, habe ich das nicht erwartet“, erläutert Sturm exklusiv gegenüber NHL.com/de. „Es gab vor der Saison viele offene Fragen, auch bei mir und den Trainern, für die alles neu war. Wir haben viele neue Spieler bekommen und es war ein kleiner Umbruch bei uns. Deswegen wusste man nicht, wo die Reise hingeht.“
Doch die Bruins zeigten bald, was in ihnen steckt und was in dieser Saison möglich sein könnte. „Spätestens ab Weihnachten hat man gesehen, dass in den Jungs mehr drin ist“, führt Sturm aus. „Für mich persönlich und für die Mannschaft ist es am schönsten, wenn man im März und April immer noch um die Playoffs kämpft. Das ist es, was ein Spieler braucht. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat.“
General Manager Don Sweeney war sofort von Sturm und dessen Arbeitsethos angetan. „Marco war vom ersten Tag an zuversichtlich. Ich habe immer auf seine Leidenschaft und seine Lehrtätigkeit verwiesen“, erzählt der GM von Boston. „Der gesamte Stab hat wirklich hart daran gearbeitet, Bereiche zu identifizieren, in denen wir uns weiter verbessern und unsere Spieler vorantreiben können. Bislang läuft es meiner Meinung nach gut, und wir sind stolz auf unsere Mannschaft.“























