Nach drei sieglosen Spielen in Folge (0-2-1) sind die Detroit Red Wings im Kampf um die Stanley Cup Playoffs ins Hintertreffen geraten, nachdem sie lange Zeit in der Saison wie ein sicherer Kandidat ausgesehen hatten. Dabei sollte in diesem Jahr alles besser werden und die erste Qualifikation seit acht Jahren perfekt gemacht werden, nachdem im Vorjahr nur ein mageres Tor die Entscheidung zu ihren Ungunsten brachte.
Detroit empfängt am Donnerstag mit den Philadelphia Flyers einen weiteren direkten Konkurrenten im Kampf und die letzten Plätze. Der Rückstand auf die Flyers und die Ottawa Senators, die den zweiten Wildcard-Platz einnehmen, beträgt bei vier noch ausstehenden Spielen drei Punkte.
Der deutsche Verteidiger Moritz Seider gibt nach dem Training am Mittwoch klar die Marschrichtung vor. „Wir sollten uns nicht darüber verrückt machen, was so passiert, sondern unsere Punkte sammeln“, erklärte Seider. „Das ist eine ganz einfache Nachricht, die man leicht umsetzen kann.“
Seider fordert den nötigen Willen bei sich und seinen Teamkollegen ein. „Wir müssen es einfach mehr wollen und es erzwingen“, betont er. „Wenn man das mental umsetzt, dann hat man einen klaren Vorteil. Das müssen wir von der ersten Minute an zeigen.“
Trainer Todd McLellan sieht in diesem Bereich, es mehr zu wollen, ebenfalls Nachholbedarf. „Das hat uns in einigen Spielen gefehlt“, verdeutlicht McLellan. „Das ist etwas, was wir abstellen müssen. Es wird immer Abende, wie diese geben oder wo es danach aussieht, aber ihnen zu unterstellen, dass es ihnen gleichgültig ist oder sie das Spiel so angehen, das ist nicht der Fall. Soviel kann ich ihnen sagen. Ich kann es aber nicht erklären, warum das so ist. Aber das gehört zum Sport und passiert in vielen Sportarten, Fußballteams, Footballteams usw. Es passiert einfach. Wir sind alle nur Menschen. Aber wir müssen erreichen, dass es weniger häufig passiert.“





















