EDM Mcdavid and Draisaitl

Die Edmonton Oilers sind zum Beginn des Jahres dank einer Rekord-Siegesserie der Franchise von zehn Erfolgen in Serie wieder auf einem guten Weg. Danach hatte es zu Saisonbeginn im Oktober und November lange nicht ausgesehen. Das Team war in einer schweren Krise, die zur Entlassung von Trainer Jay Woodcroft geführt hat. Seitdem hat Kris Knoblauch das Zepter hinter der Bande übernommen und das Schiff nach ein paar Anlaufschwierigkeiten auf Kurs gebracht.

Nach dem Training am Montag stand aber Co-Trainer Glen Gulutzan den Medien Rede und Antwort. Der frühere Headcoach der Calgary Flames ist seit sechs Jahren in Edmonton tätig und hat in dieser Zeit unter fünf verschiedenen Cheftrainern gearbeitet. Er hat auch das Scheitern in den Stanley Cup Playoffs an den späteren Stanley Cup Siegern Colorado Avalanche (im Conference Finale 2022) und Vegas Golden Knights (in der 2. Runde in 2023) miterlebt.  

Wie schätzt Gulutzan die Entwicklung von Connor McDavid und Leon Draisaitl als den Kern der Mannschaft ein, insbesondere wie sie mit der Schwächephase zu Saisonbeginn umgegangen sind?

„Was ich bei diesen Jungs gesehen habe, ist Reife und Führungsstärke und wie sie an die Sache herangehen“, erklärte Gulutzan. „Zu Beginn der Saison hat die Enttäuschung des letzten Jahres noch etwas nachgewirkt, und wir haben uns da durchgearbeitet. Was ich über diese Jungs gelernt habe, ist, wie mental stark sie sein können und wie sehr sie es wollen. Sie arbeiten hart daran, dass es so weit kommt.

Was sich von Anfang an bis jetzt bei ihnen verändert hat, ist die Ruhe und die Reife, die sie an den Tag legen. Sie spielen ihr Spiel, auch wenn es nur um ein Tor geht, egal, ob sie vorne oder hinten liegen. Sie setzen ihr Spiel fort. Sie werden ruhiger, auch wenn sie unter Druck stehen. Das Ergebnis haben wir in den letzten Spielen gesehen.“

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