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Connor McDavid von den Edmonton Oilers ist zurück an der Spitze der NHL-Scorerwertung. Durch seinen Hattrick am Dienstag beim 6:2-Heimsieg gegen die Nashville Predators katapultierte sich der Kanadier auf den ersten Platz. 75 Punkte (28 Tore, 47 Assists) aus 43 Spielen sind für ihn registriert. Mit der Galavorstellung gegen Nashville verlängerte Edmontons Kapitän zugleich seinen Punktestreak auf 16 Partien. 39 Zähler (17 Tore, 22 Assists) verbuchte er in diesem Zeitraum. Kein anderer Akteur hat in dieser Saison länger am Stück gepunktet.

NSH@EDM: McDavid erzielt drei schöne Tore für seinen 14. NHL-Hattrick

„Ich fühle mich gut, spiele gut und mache viele Dinge richtig“, sagte McDavid im Anschluss an den Erfolg gegen die Predators. „Mir haben viele Sachen aus unserem Spiel heute Abend gefallen. Wir haben einen optimalen Start hingelegt und bis zum Ende voll durchgezogen. Lediglich in der Anfangsphase des letzten Drittels haben wir uns einen Lapsus erlaubt. Aber wir haben das Momentum durch harte Arbeit wieder auf unsere Seite gezogen.“

McDavid nutzte ein breites Spektrum für seinen Dreierpack. Der erste Treffer kam im Powerplay zustande, der zweite durch einen verwandelten Penalty und der dritte bei 5 gegen 5. Mit 14. Hattricks in seiner NHL-Laufbahn zog der Center in der ewigen Franchise-Bestenliste an Mark Messier vorbei und ist nun alleiniger Vierter.

Einen bemerkenswerten Auftritt legte auch Leon Draisaitl gegen die Predators hin. Er schoss ein Tor und lieferte zwei Assists. Dank dieser drei Zähler machte der Deutsche die 60 Punkte (21 Tore, 39 Assists) in der laufenden Spielzeit voll. Es ist bereits das zehnte Mal in seiner NHL-Karriere, dass er dies geschafft hat. Lediglich in seiner Rookie-Saison, in der er lediglich 37-mal auf dem Eis stand und das Jahr darauf mit 51 Zählern aus 72 Begegnungen erreichte er diesen Wert nicht. Danach kam Draisaitl stets auf mindestens 70 Zähler, sechsmal durchbrach er sogar die Schallmauer von 100 Punkten.

Leon Draisaitl verhilft Edmonton mit einem Tor und zwei Assists zum Sieg

Die Predators gehören zu den Lieblingskontrahenten von McDavid und Draisaitl. Wenn es gegen Nashville geht, fehlen ihre Namen so gut wie nie in der Scorer-Rubrik auf dem Spielberichtsbogen. McDavid hat gegen dieses Team eine Punkteserie von 16 Spielen mit elf Toren und 26 Assists am Laufen. Diese datiert zurück auf die Saison 2018/19. Draisaitl hat insgesamt 50 Punkte (28 Tore, 22 Assists) in 29 Duellen mit Nashville gesammelt, davon allein 42 Zähler (22 Tore, 20 Assists) bei den vergangenen 15 Aufeinandertreffen. Die Matchbilanz aus den zurückliegenden 16 Vergleichen zwischen beiden Mannschaften lautet 14-1-1 zugunsten von Edmonton.

Ryan Nugent-Hopkins zog sinnbildlich den Helm vor McDavid nach dessen Darbietung am Dienstag im Rogers Place. „Es hat den Anschein, dass er immer noch ein höheres Level erreicht. Sein derzeitiges Hockey ist phänomenal“, betonte der Flügelstürmer, der zusammen mit McDavid und Zach Hyman die Topreihe der Oilers bildet.

Durch die Vorlage zum dritten Tor von McDavid hatte Nugent-Hopkins selbst allen Grund zum Feiern. Bei dem Zuspiel handelte es sich um seinen 500. Assist seit seinem Einstieg in die NHL in der Saison 2011/12. 993 Einsätze benötigte er für diesen Meilenstein. Der nächste, mit dem 1000. NHL-Spiel, lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Ein anderer Stürmer der Oilers strahlte ebenfalls vor Freude: Kasperi Kapanen. Nach einer verletzungsbedingten Zwangspause von 36 Partien meldete er sich am Dienstag gegen die Predators zurück und rückte auf seinen angestammten Platz in die zweite Angriffsformation zu Draisaitl und Valeri Podkolzin. Im letzten Drittel leistete Kapanen die Vorarbeit zu Draisaitls Tor zum 5:2.

„Es ist toll, wenn man gleich auf dem Scoresheet auftaucht. Ich habe mich die meiste Zeit über gut gefühlt und der Körper hat der Belastung standgehalten, das ist das Wichtigste. Ab und an hat man natürlich schon gemerkt, dass ich zweieinhalb Monate nicht gespielt habe“, ließ Kapanen verlauten. Es werde sicherlich noch eine Weile dauern, bis sein Leistungsvermögen wieder bei 100 Prozent liege. Die Begegnung mit den Predators sei jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.

Edmonton belegt mit 48 Zählern (21-16-6) aus 43 Spielen den zweiten Platz in der Pacific Division hinter den punktgleichen Vegas Golden Knights, die zwei Partien weniger ausgetragen haben. In dieser Woche sind die Oilers noch zweimal gefordert. Nach einem Auswärtsmatch bei den Winnipeg Jets am Donnerstag haben sie am Samstag die Los Angeles Kings im Rogers Place zu Gast.

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